Gedenkstätte
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Ausstellungen

Umbruch Ost
dpa / Jörg Carstensen
15.04.–20.05.2021

Umbruch Ost

Die 20 Tafeln umfassende Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ widmet sich dem Alltag der deutschen Einheit seit 1990. Im Zentrum der Schau stehen die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Deren Lebenswelten hatten sich mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 grundlegend verändert. Autor der Ausstellung ist der Historiker und Publizist Stefan Wolle. Herausgeber sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Auf den Ausstellungstafeln verlinken QR-Codes auf Zeitzeugeninterviews. Drei Ergänzungstafeln präsentieren die wichtigsten Zahlen und Fakten zu den Entwicklungen seit 1990.

Um Anmeldung wird gebeten:

0335 68 02 71 2 oder gedenkstaette@museum-viadrina.de

06.06.–26.08.2021

Helfen bedeutet leben. Jacob Teitel und der Verband russischer Juden in Deutschland 1920–1935

Die von dem Verein „321–2021. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ kuratierte Ausstellung widmet sich anlässlich des Gedenkjahres dem Schicksal von Juden, die nach der Russischen Revolution im Jahr 1917, nach Pogromen und blutigem Bürgerkrieg in das Deutsche Reich geflohen waren. Viele von ihnen erwartete hier ein Leben in Armut, gesellschaftlicher Randständigkeit und Unsicherheit. Aber es gab auch diejenigen, die die Hände reichten und halfen…

Um Anmeldung wird gebeten unter:

0335 68 02 71 2 oder gedenkstaette@museum-viadrina.de

LOST PLACES. Fotografien des Umbruchs von Hartmut Kelm
Foto: Hartmut Kelm
09.09.2021-06.01.2021

LOST PLACES. Fotografien des Umbruchs von Hartmut Kelm

Frankfurt ist reich an verlassenen Gebäuden. Die Fotos der Ausstellung sollen ihre besondere Ästhetik, ähnlich den Falten im Gesicht älterer Menschen, zeigen. Gleichzeitig sollen sie Erinnerungen wachrufen. In ihnen wurde gearbeitet, gelacht, geweint, getanzt, gesungen. Einige, wie das Areal an der Buschmühle, zeugen von den dramatischen Kriegsfolgen. Innerhalb weniger Minuten zerstörten Granaten einen Ort, der über Jahrhunderte gewachsen war. Andere Bauwerke, wie die Stasi-Zentrale in der Robert-Havemann-Straße, erinnern an Überwachung, Unterdrückung und Menschenfeindlichkeit. Schließlich verdanken weitere Gebäude ihr Verlassensein der Transformations- und Umbruchszeit nach 1989. Die Werke des Frankfurter Fotografen Hartmut Kelm laden uns ein, über die Bedeutung von historischen Orten nachzudenken: In gesellschaftlicher, politischer und ästhetischer Hinsicht. Um Anmeldung wird gebeten unter: 0335 68 02 71 2 oder gedenkstaette@museum-viadrina.de