Gedenkstätte
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Ausstellungen

06.06.–26.08.2021

Helfen bedeutet leben. Jacob Teitel und der Verband russischer Juden in Deutschland 1920–1935

Die Ausstellung widmet sich anlässlich des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland dem Schicksal von Juden, die nach der Russischen Revolution im Jahr 1917, nach Pogromen und blutigem Bürgerkrieg in das Deutsche Reich geflohen waren. Viele von ihnen erwartete hier ein Leben in Armut, gesellschaftlicher Randständigkeit und Unsicherheit. Aber es gab auch diejenigen, die die Hände reichten und halfen…

 

LOST PLACES. Fotografien des Umbruchs von Hartmut Kelm
Foto: Hartmut Kelm
09.09.2021-06.01.2021

LOST PLACES. Fotografien des Umbruchs von Hartmut Kelm

Frankfurt ist reich an verlassenen Gebäuden. Die Fotos der Ausstellung sollen ihre besondere Ästhetik, ähnlich den Falten im Gesicht älterer Menschen, zeigen. Gleichzeitig sollen sie Erinnerungen wachrufen. In ihnen wurde gearbeitet, gelacht, geweint, getanzt, gesungen. Einige, wie das Areal an der Buschmühle, zeugen von den dramatischen Kriegsfolgen. Innerhalb weniger Minuten zerstörten Granaten einen Ort, der über Jahrhunderte gewachsen war. Andere Bauwerke, wie die Stasi-Zentrale in der Robert-Havemann-Straße, erinnern an Überwachung, Unterdrückung und Menschenfeindlichkeit. Schließlich verdanken weitere Gebäude ihr Verlassensein der Transformations- und Umbruchszeit nach 1989. Die Werke des Frankfurter Fotografen Hartmut Kelm laden uns ein, über die Bedeutung von historischen Orten nachzudenken: In gesellschaftlicher, politischer und ästhetischer Hinsicht.