Gedenkstätte
Gedenkstätte
Gedenkstätte

Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“

Museum Viadrina

Wir bieten an:

  • Selbstständige Besichtigungen
  • Führungen durch die Ausstellung
  • Filme zu Themengebieten der Gedenkstätte
  • Sonderausstellungen

 

Zusätzliche Angebote für Schüler, Lehrer und Fachgruppen über die Gedenkstättenlehrerin:

  • Selbsterkundungen in Kleingruppen mit  bzw. ohne Arbeitsaufträge
  • Facharbeitsbetreuung
  • Begleitung von Schulprojekten
  • Projektarbeit zu thematischen Schwerpunkten der historischen Perioden:

+ Deutschland 1933-1945
+ Deutschland 1945-1950
+ Deutschland 1949-1989

 

Schülerprojektwerkstatt:

  • Projektarbeitsraum
  • Handbibliothek
  • Video- und Filmmaterial

 

Gedenkstättenlehrerin Frau Elke Bohn
Tel.: 0335 / 68 027 12 oder 0172 / 32 95 239
E-Mail: gedenkstaette@museum-viadrina.de

 

 

 

 

Sonderausstellung: Die Friedliche Revolution von 1989 in Frankfurt (Oder) - Fotografien von Hartmut Kelm

10. Oktober 2019 bis auf weiteres 

30 Jahre ist es her, dass in Frankfurt (Oder) die Menschen auf die Straße gingen. Sie demonstrierten für die Wahrung der Menschenrechte und für die demokratische Mitgestaltung. In der ehemaligen Bezirkshauptstadt war dies wegen vieler zentraler Einrichtungen der Macht besonders mutig. Hartmut Kelm hat die Vorgänge vor, während und nach der Friedlichen Revolution fotografiert. Er war damals beim Neuen Forum selbst politisch aktiv. Mit seinen Bildern wollen wir auf das einmalige Ereignis zurückblicken.

Wanderausstellung: Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel

18. Juni bis 31. Oktober

Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel

Die Ausstellung thematisiert mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung, die die Anfangszeit prägten. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus. Themen sind Ressentiments, bis hin zu politischer Gewalt, aber auch die Frage nach Identitätsstiftern, das Miteinander mit den östlichen Nachbarn, der Aufbau Ost und seine Ergebnisse wie auch die neuen gesellschaftlichen Spaltungen, die in den letzten Jahren zu verzeichnen waren.

Eine Wanderausstellung herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

Sonntagsöffnungszeiten in Kooperation mit der BStU

 

29. März

11 bis 17 Uhr

Wie immer wird auch an diesem Tag eine Veranstaltung in der Gedenkstätte stattfinden. Thema und Uhrzeit werden noch rechtzeitig bekanntgegeben.

Die BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder) führt in der Gedenk- und Dokumentationsstätte Frankfurt (Oder) eine individuelle Beratung zu den Möglichkeiten der Einsicht in die Stasi-Akte durch. Auch besteht die Möglichkeit die Ausstellungen, Zellenräume und Videopräsentationen in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt zu besichtigen.