Förderverein
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Förderverein „Verein der Freunde und Förderer des Museums Viadrina e. V.“

Am 23. Mai 1991 trafen sich 21 Bürger der Stadt Frankfurt (Oder) im Stadt- und Regionalmuseum. Ihr besonderes Interesse galt der Erforschung der Geschichte ihrer Stadt und Region, die im Museum sichtbar gemacht wird. So gründeten sie den "Verein der Freunde und Förderer des Museums Viadrina Frankfurt (Oder)" mit dem Ziel, das Museum auf jegliche Art zu unterstützen, die Bevölkerung auf die wertvollen Sammlungen im Museum aufmerksam zu machen und mitzuhelfen diese zu bewahren, zu pflegen, zu erweitern und geschichtliche Kenntnisse zu vermitteln. Der Förderverein setzt sich tatkräftig zum Wohl des Museums ein: ehrenamtliche Einsätze, finanzielle Zuwendungen und Impulsgeber.

Das Museum braucht Freunde – werden Sie Mitglied im Förderverein des Museums Viadrina.

Satzung des Fördervereins

 

Kontakt:

Museum Viadrina

Museum Viadrina
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Str. 11
15230 Frankfurt (Oder)
Tel. 0335 / 40 15 6-10
Fax. 0335 / 40 15 6-11
E-mail: verwaltung@museum-viadrina.de

 

Wanderausstellung zum Entleihen: Der Metall-Nussknacker: ein verkanntes Küchengerät für das ganze Jahr, oder: Knackt die Schale – nicht den Kern: Nussknacker aus Metall

Wenn in der Sonntagsbeilage einer großen überregionalen Tageszeitung die Testberichte von zehn aktuell im Handel angebotenen Nussknacker besprochen werden, ist vor allem daraus abzulesen, dass Nussknacker immer noch - und dies schon seit tausenden Jahren - in Gebrauch sind und auch weiterhin gebraucht werden.

Nussknacker gehören zu den Werkzeugen im Haushalt, die sich einer riesigen Erscheinungsvielfalt erfreuen, dabei unterliegen nahezu alle den drei unterschiedlichen Funktionsvarianten: Zange, Presse, Schraube.

Sieht man einmal von der Sonderform der geschnitzten Holz-Nussknacker aus dem Erzgebirge ab, die es in vielfältigen Gestalten aus der Berufswelt gibt, findet man überdies unzählige Holz-Exemplare aus der Tierwelt sowie Exemplare mit menschlichen Zügen – viele ähneln eher einer Karikatur, als dass sie porträthafte Züge trügen .

Bei den in der vorliegenden Ausstellung gezeigten Nussknacker indes handelt es sich ausschließlich um Exemplare aus Metall: Eisen Messing, Bronze, Aluminium.

Es werden anhand einer Vielzahl verschiedener Modelle die wichtigsten Erscheinungsformen der wichtigsten Funktionsvarianten ausgestellt. Hier beschränkt sich die Präsentation nicht allein auf die herkömmlichen Varianten der verschiedenen Zangen (über 100) aus verschiedenen Metallen - es werden darüber hinaus zahlreiche Pressen und Schraubvarianten gezeigt.

Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der Präsentation unterschiedlicher Tierdarstellungen. Es werden Eichhörnchen, Krokodile, Hunde aus unterschiedlichen Metallen gezeigt – aber auch eine Gans ist vertreten, ganz zu schweigen von einem Panterpaar, dessen Realisation schon in den Grenzbereich des anspruchsvollen Kunstgewerbes reicht.

Die Auseinandersetzung mit den Exponaten zeigt, dass Nussknacker nicht nur zur Weihnachtszeit ein wichtiges Werkzeug im Haushalt waren und sind, sondern das ganze Jahr über in Gebrauch sind – und sei es nur für das tägliche Müsli mit frisch geknackten Nüssen.

 

Folgende Themenbereiche werden abgehandelt:

 Geschichte: Entwicklung des Nussknackers

Die drei Grundprinzipien, die beim „Nuss knacken“ wirksam werden

Der Nussknacker als Mehrzweckwerkzeug

Nussknacker-Patente

Die Nuss als Weihnachtsbaumschmuck

Nussknacker in der industriellen Produktion

Die Sonderform der „Betelschneider“

Botanik: Hasel- und Walnüsse, Mandeln, Para- und Pekannüsse und: Was ist eine „echte“ Nuss?

(Back-)Rezepte mit Nüssen

 

Ausstellungskonditionen

Ausstellungsfläche: 90 m² (kann auch reduziert werden)

Anzahl der Exponate: 419 Stück (kann nach Bedarf reduziert werden)

Anzahl der benötigten Vitrinen: 12 - 14 Stück (ca. 60 x 120 cm) sowie drei kleine Podeste mit Glashaube (ca. 60 x 60 cm) – dies kann bei Bedarf variiert werden

Versicherungswert: 16.960,00 Euro.

Leihgebühr: VHB

Übernahme möglich: 2. Jahreshälfte 2020 (auf Anfrage)

Kosten für Auf-und Abbau: Leihnehmer (bei Bedarf und nach Absprache mit Leihgeber mit zusätzlichen Spesen)

Transport: muss vom Leihnehmer organisiert werden.

Fotos vorhanden: ja

Kann ein Eröffnungsvortrag gehalten werden: ja

Bei Bedarf sind auch Führungen möglich: ja (zzgl. Spesen für Referenten)

Kosten/ Spesen für einen Referenten: nach Absprache

Angebot: Kontakt zu einem Referenten, der einen Vortrag zum „perfekten“ Nussknacker und über den Einsatz der Technik hält (Konditionen muss Leihnehmer selbst absprechen)

 

Vorhanden sind:

22 Texttafeln (Format; 50 x 70 cm; ohne Rahmen)

3 große Tafeln mit Nussknackern (Maße: 93 x 205 cm) zum an die Wand hängen

Nussknacker-„Doubletten“ zum Selbstausprobieren für die Besucher

Tafel zum Aufhängen mit Aufschrift: „Lust bekommen …“

1 DVD (hier fallen GEMA-Gebühren an, die der Leihnehmer selbstverantwortlich zu entrichten hat) – bei Bedarf für eine Medienstation (Endlosschleife)