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bis 4. Januar 2009
Junkerhaus |
»… zur sinnigen Schmückung des
Christbaumes«
»Beginnen wir mit dem Mittelpunkt des
Weihnachtstisches, dem alten lieben Tannenbaum, dessen strahlende Kerzen
Freude bei den Jungen, freudig-wehmüthige Erinnerungen bei den Alten
wecken.« |
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15. Januar 2009
Junkerhaus |
Juden in Deutschland heute
Die Ausstellung »Juden in Deutschland heute«
entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Haus der Geschichte der
Bundesrepublik Deutschland und dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main.
Veranstalter ist das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in
Zusammenarbeit mit Edward Serotta. Mehrere Jahre reiste der amerikanische
Fotograf Edward Serotta durch Deutschland. Zwischen 1989 und 1995
fotografierte er Menschen u. a. in Gemeindezentren, Synagogen, Wohnheimen
und Ferienlagern für Jugendliche und begleitete ausgewanderte Juden bei
Besuchen in ihrer ehemaligen deutschen Heimat. Seine Fotografien zeigen
die ambivalente Beziehung zwischen Juden und Deutschen auf und vermitteln
ein einfühlsames Porträt jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in
Deutschland der 1990er Jahre. Edward Serotta vollendet mit dieser
Ausstellung seine fotografische Trilogie über Juden in Europa. Seine
Arbeiten »Jüdisches Leben in Europa« und »Überleben in Sarajewo« wurden in
mehr als 45 Orten in 12 Ländern gezeigt. (Haus der Geschichte, Bonn) |
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5. und 6. März 2009
Junkerhaus |
5. März 2009
6.
März 2009 |
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2. April 2009
Junkerhaus |
Von der Eiszeit bis zur Stadtgründung – Spurensuche im Oderland
Das Oderland – eine Landschaft, deren Antlitz
durch die Gletscher der Eiszeit und die ihren Rückzug begleitenden
Erscheinungen geprägt wurde. Aber auch die Menschen haben – seit sie
sesshaft wurden – das Landschaftsbild nachhaltig mitbestimmt. Jahrtausende
sind über das Land gegangen, seit dem es nach dem Abklingen des
Eiszeitalters für die menschliche Besiedlung frei wurde. Jäger, Sammler
und Fischer der Alt- und Mittelsteinzeit, die ersten Bauern der
Jungsteinzeit, Bauern und Handwerker der Bronze und frühen Eisenzeit,
Germanen, Slawen, zuletzt die Deutschen wechselten einander ab. Sie haben
hier gelebt, gearbeitet, ihre Feste gefeiert, ihre Toten begraben.
Sichtbare Denkmale gibt es wenig. Spuren der Vergangenheit ruhen jedoch in
der Erde. |
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17. Mai 2009
Junkerhaus |
Internationaler Museumstag Unter dem Motto »Museen und Tourismus« (Museums and Toursim) begehen die Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Sonntag, 17. Mai 2009, den 32. Internationalen Museumstag. Das Ereignis steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesrates, des Ministerpräsidenten des Saarlandes, Peter Müller. (ICOM Deutschland) Im Junkerhaus finden zwei Sonderführungen um 14 und um 16 Uhr statt. Ausgehend vom diesjährigen Motto „Museen und Tourismus“ werden ausgewählte Objekte aus dem Bestand des Museums, die sonst im Magazin „schlummern“ zum Thema „Reisen, Souvenirs und Andenken“ vorgestellt.
Aus diesem Anlass eröffnen wir bei schönem
Wetter im Innenhof und bei schlechtem Wetter im Kurfürstensaal des
Junkerhauses erstmalig ein Museumscafé. freier Eintritt |
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10. Juli 2009
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»Mirakel des Hauses Brandenburg«
2009 jährt sich zum 250. Mal die Schlacht bei
Kunersdorf, die den Preußen vor den Toren Frankfurts eine empfindliche
Niederlage bescherte und beinahe das Schicksal Preußens besiegelt hätte.
»Mein Herz ist wund, doch darf ich’s nicht bekennen ...«
Unter den Toten und Verwundeten dieser
Schlacht war auch der preußische Major und Dichter der Aufklärung Ewald
Christian von Kleist. Ein Teil seiner Berühmtheit ist den Umständen seines
Todes zuzuschreiben, denn seine Dichtung ist heute nahezu unbekannt. Ewald
Christian von Kleist zählt zu den bedeutenden Dichtern der Aufklärung. Als
Naturlyriker prägte er neben Klopstock die Erlebnisdichtung des 18.
Jahrhunderts. Seine Freundschaft mit zahlreichen Autoren der Zeit,
besonders aber mit Gotthold Ephraim Lessing und Johann Wilhelm Ludwig
Gleim, ist ein Beispiel der literarischen Geselligkeit. Aus familiären
Zwängen, nicht aus innerer Neigung, schlug der auf Gut Zeblin bei Köslin
geborene Kleist die militärische Laufbahn ein, machte dort eine schnelle
Karriere. Doch seine Lyrik drückt das Leiden des freisinnigen Adligen am
preußischen Garnisonsgeist aus, ist erfüllt vom Ideal eines harmonischen
Lebens aller Stände, vom Lob der Natur. Die Ausstellung will ausgehend von
den weltliterarischen Vorbildern das lyrische Werk Ewald Christian von
Kleists würdigen, seinen Freundeskreis in Wort und Bild vorstellen und
einen Blick auf die Rezeption werfen. |
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29. August 2009
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Die Wände von 1989 – Labyrinth der Erinnerungen
Im Herbst 1989 fand ein zwar politisch
radikaler doch friedvoller Umbruch statt. Nach zwanzig Jahren lohnt es
sich, zurück zu schauen, die Erinnerungen zu reaktivieren und darüber zu
reden. In den turbulenten Monaten des Herbstes 1989 wurde viel
Schöpferkraft, Phantasie und Ironie frei gesetzt. Es ist notwendig und
legitim, daran zu erinnern. Doch ein Denkmal muss nicht aus Bronze oder
Marmor sein. Gerade jene Mischung aus Scherz, Satire, Ironie und tieferer
Bedeutung werden dem Geist des Herbstes 1989 gerecht. Erinnerung ist
nichts Erstarrtes, für alle Zeiten fest Gefügtes, sondern ein ständiger
schöpferischer Prozess der Auseinandersetzung. Mit jeder Zeitreise in die
Vergangenheit ändert sich die Geschichte. Das Labyrinth der Erinnerung ist
in ständiger Bewegung. Insofern ist der Irrgarten eine Metapher für
Erinnern und Vergessen, aber auch für die Suche nach der Wahrheit der
Geschichte und den rechten Weg in die Zukunft. Das Wort vom Labyrinth soll
zunächst ganz wörtlich genommen werden, soll die Fantasie des Besuchers
aktivieren, ihn verwirren und Erkenntnisse vermitteln, den Dialog
provozieren, Lethargie und Frustration überwinden helfen, Brücken schlagen
und dadurch die gesellschaftliche Debatte bereichern. Das Labyrinth ist
kein Ort des Verschleierns der eigenen Biografie, sondern eine Methode der
Konfrontation mit dem Verdrängten. Die begehbare Installation
»Lügenlabyrinth«, soll ein zeitgenössischer Wandelgang, ein Kreuzgang
durch die Geschichte der so genannten Wende werden. Das Publikum wird
durch einen Gang geleitet, der mit Kleinskulpturen, Sprüchen,
Installationen und unsichtbarem Theater bestückt ist. Im Zentrum
angelangt, steht man dem persönlichen Wunder und den eigenen Wünschen
gegenüber. |
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04.September 2009
Junkerhaus |
Die Evolution der Ophikleide
»Die Ophikleide (griech. ophis Schlange,
kleides Klappen) ist ein Blechblasinstrument aus der Familie der
Klappenhörner, mit Klappen und nach oben gerichtetem Schalltrichter. Ihre
Form ähnelt der des Fagotts und sie besitzt neun bis zwölf Klappen.« (Wikipedia) |
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26. November 2009
Junkerhaus |
Heimliche Männerträume?
Was macht ein Kurator, wenn er als Kind vom
Weihnachtsmann nicht die heiß ersehnte Modelleisenbahn bekommen hat?
Richtig, er konzipiert eine Ausstellung zum Thema, die sicherlich nicht
nur bei ihm, sondern auch bei Alt und Jung, bei Jungen wie auch bei
Mädchen Interesse erweckt. Die Geschichte der Spielzeugeisenbahn in
Deutschland steht im Mittelpunkt der alljährlichen Weihnachtsausstellung:
Eisenbahnen unterschiedlicher Spurweiten mit Schwungradantrieb, Dampf- und
Uhrwerkslokomotiven sowie elektrisch betriebene Züge werden vorgestellt.
Aber nicht nur trockene Theorie, sondern auch praktisch-anschaulich soll
es im Museum Viadrina zugehen: umherfahrende Loks, Güter- und
Personenwagen auf Modellflächen kommen zum Einsatz – damit die
Kindheitsträume des Kurators noch erfüllt werden … |
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Ausstellung außerhalb des
Junkerhauses
Das Hauptanliegen der Gedenk- und
Dokumentationsstätte »Opfer politischer Gewaltherrschaft« ist es, die
Schicksale von Personen zu dokumentieren und öffentlich zu machen, die
durch ihre politische Überzeugung, durch ihren Glauben, durch ihre Rasse,
ihr widerständiges Verhalten oder einfach nur auf Verdacht hin in die
Lager kamen bzw. in die Mühlen der politischen Strafjustiz gerieten.
Ständige
Ausstellung in der Hornkaserne
Dauerausstellung zur Heimkehr Kriegsgefangener und Zivilinternierter über
das Entlassungslager
Eine vom Museum Viadrina gestaltete Ausstellung und das vom
Heimkehrerverband gestiftete Mahnmal für den Frieden, sollen an die
Rückkehr von fast zwei Millionen deutschen Kriegsgefangenen und
Zivilinternierten über Frankfurt (Oder) erinnern. Frankfurt (Oder) wurde
zu Kriegsende und in den Folgejahren zu einem gigantischen
»Menschenumschlagplatz«. Täglich passierten Tausende von Menschen die
Stadt. Die Ausstellung beschreibt die Situation der Stadt zur damaligen
Zeit und stellt anhand von Einzelschicksalen mit vielfältigen originalen
Exponaten, Ton- und Videoinstallationen die Geschichte der Heimkehrer dar. |
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Fotos: |
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