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Wechselausstellungen / Veranstaltungen -
Übersicht 2008
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bis 16. März 2008

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
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Puppentheater – Spielraum der
Fantasie
Ausstellung des Berliner Puppentheater Museums
Museum Viadrina, Junkerhaus
Die Darstellungskraft der gespielten
Theaterpuppe reicht bis zum zartesten und erhabensten Ausdruck
menschlicher Gefühle. Das Puppen- und Figurentheater beflügelt die
schöpferische Fantasie und Vorstellungskraft des Publikums wie kaum eine
andere Form des Theaters. Fantastische Fabelwesen nehmen Gestalt an,
Realität und Fantasie verschmelzen. Das Repertoire der Puppenspieler
früherer Zeiten war ganz auf das Verständnis und die Erwartung des
erwachsenen Zuschauers abgestimmt. Zum Kindertheater entwickelte es sich
erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung »Puppentheater –
Spielraum der Fantasie« informiert über Spielformen früherer Zeiten wie
auch über das Puppen- und Figurentheater von heute.
(Puppentheatermuseum Berlin)
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12. März 2008
11.00 und 14.00 Uhr

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
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Bachs Geburtstag im Museum
Gesprächskonzert mit dem Saxophonquartett »Meier`s Clan«
Museum Viadrina / Musikgesellschaft C. Ph. E. Bach e. V.
Junkerhaus
Ein Gesprächskonzert anlässlich des
Geburtstages von C. Ph. E. Bach mit dem Saxophonquartett Meier’s Clan. Im
Mittelpunkt steht das Instrumentarium von Saxophonen und Klarinetten,
bereichert mit Kuriositäten der Reka-Sammlung historischer
Musikinstrumente. Die Musik reicht von Bach bis Jazz und Klezmer.
Eigenwillige Arrangements geben dem Quartett seinen besonderen Charakter
und lassen immer neue Klangfarben entstehen.
(W. J.) |
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24. April 2008
Ausstellungseröffnung um 16.00 Uhr

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11 |
Verliebt, verlobt, verheiratet – Frankfurter Hochzeiten
Ausstellungsdauer: 24. April bis 17. August 2008
Museum Viadrina, Junkerhaus
Heiraten und Hochzeit feiern sind von
jeher bedeutende Ereignisse im Leben der Menschen. So unterschiedlich auch
die Rituale und Bräuche dabei waren und sind, eins ist allen gemeinsam:
»Ja ich will!«, also die Absicht sich ewig zu binden. Zuerst war es das
gegenseitige Eheversprechen, dann der kirchlich gesegnete heilige Bund der
Ehe und schließlich die staatlich sanktionierte Eheschließung auf dem
Standesamt. Heute gibt es neben der althergebrachten Ehe neue Denkmodelle
und Formen des Zusammenlebens. In der Ausstellung geht es um Geschichten
und die Geschichte von Heirat und Hochzeit, es werden Traditionen und
Bräuche dieses Rituals vorgestellt und in ihrem historischen Umfeld
beleuchtet. Bereichert von Leihgaben vieler Frankfurter sind vor allem
textile und fotografische Erinnerungen von diesem noch immer sehr
unterschiedlich begangenem Fest zu sehen.
(M. Sch.)
Kurator: Dr. Martin Schieck
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18. Mai 2008

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11 |
Internationaler Museumstag
Museum Viadrina, Junkerhaus; freier Eintritt
14.00 Uhr
Lesung mit Jochen Stern *
* Veranstaltung fällt
aus
Im Zusammenhang mit der Ausstellung »Verliebt,
verlobt, verheiratet – Frankfurter Hochzeiten« wird der Schauspieler
Jochen Stern vorgestellt, der die Besucher mit vergnüglichen Texten
unterhalten wird.
Der in unserer Stadt geborene und aufgewachsene Bonner Schauspieler, der
noch immer mit seiner Heimatstadt verbundenen ist, wurde in den
Nachkriegsjahren Neulehrer. Stern war einer der 48 jungen Leute aus der
Oderstadt, die einer Kettenverhaftung zum Opfer fielen und wegen
angeblicher Spionage von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren
Haft verurteilt wurden. Jochen Stern, heute noch als Schauspieler und
Buchautor tätig, beteiligt sich aktiv als Vorsitzender des Beirates der
Gedenkstätte »Opfer politischer Gewaltherrschaft« an der Aufarbeitung der
Geschichte Frankfurts.
(M. Sch.)
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28. August 2008
Ausstellungseröffnung um 16.00 Uhr

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11 |
Unterm Strich, Karikatur und Zensur in der DDR
Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Ausstellungsdauer: 28. August bis 09. November 2008
Museum Viadrina, Junkerhaus
Karikaturen sind »optisches Juckpulver«: Sie
reizen, stacheln auf, bringen zum Lachen. Stets spiegeln sie die Zeit
ihres Entstehens. Die Wanderausstellung zeigt die Spielräume und Grenzen
der Karikatur in der DDR. Sie ermöglicht tiefe Einblicke in Wesen und
Wirklichkeit der SED-Diktatur. »Eine gute Pointe muss eben sitzen!« Diese
Faustregel jeder Satire hatte in der DDR einen Hintersinn, den der
Berliner Zeichner Manfred Bofinger 1970 in einer Karikatur unverblümt
offenbarte: Er legte den Satz einem Sträfling in den Mund und spielte so
darauf an, dass die wirklich treffenden Pointen in der SED-Diktatur nicht
erlaubt waren – kein Wunder, dass auch die Zeichnung selbst
unveröffentlicht blieb. Gleichwohl fanden Karikaturen gerade in der DDR
ein großes Publikum. Ausstellungen zogen in den 1980er Jahren sogar
Zehntausende Besucher an, weil sie zum Thema machten, was die staatlich
gelenkten Medien verschwiegen.
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Mit typischen Propagandazeichnungen zeigt die
Ausstellung das stereotype Weltbild der SED. Zahlreiche Beispiele
beanstandeter oder verbotener Karikaturen veranschaulichen die Grenzen des
Erlaubten und dokumentieren die Willkür der Zensur. »Schubladenarbeiten«,
die nicht veröffentlicht werden konnten, verweisen auf die allgegenwärtige
»Schere im Kopf«. Im Herbst 1989 bricht sich der Unmut Bahn. Nach dem Ende
des SED-Regimes zeichnen viele Künstler aktuelle Karikaturen. Kritisch
kommentieren sie den Ruf nach der deutschen Einheit, skeptisch begleiten
sie den Prozess der Vereinigung im Jahr 1990. ó Die Ausstellung
präsentiert Karikaturen aus Privatbesitz, Museen und Archiven, eingebettet
in den historischen Kontext. Zahlreiche Fotos, Dokumente und
audio-visuelle Medien machen die Rahmenbedingungen der Entstehung
gezeichneter Satire anschaulich. Der Rückblick auf die Karikaturen bietet
einen unterhaltsamen Gang durch die Geschichte der DDR. Wer die DDR erlebt
hat, wird vieles wieder erkennen, wer nicht, kann vieles besser verstehen.
Schmunzelnd Geschichte erleben!
(Haus der Geschichte, Bonn) |
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05. September 2008
17.00 bis 24.00 Uhr

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11 |
Kurze Nacht der Frankfurter Museen
weitere Informationen:
www.Museumsnacht-Frankfurt-Oder.de
Museum Viadrina, Junkerhaus
18.45
Uhr
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Harald Kretzschmar, einer der
bekanntesten Karikaturisten des Eulenspiegel, wird sich in der
Sonderausstellung "Unterm Strich - Karikatur und Zensur in der DDR"
(Wanderausstellung vom Haus der Geschichte, Bonn) Ihren Fragen stellen und
auf Wunsch "5-Minuten-Porträts" zeichnen.
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27. November 2008
Ausstellungseröffnung um 16.00 Uhr |
Weihnachtsausstellung
"zur sinnigen Schmückung des Christbaumes –
Weihnachtsbaumschmuck gestern und heute“.
Ausstellungsdauer: 27. November 2008 bis 04. Januar
2009
Museum Viadrina, Junkerhaus |
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Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11 |
Das Geheimnis ist gelüftet: In diesem Jahr
beschäftigt sich unsere Weihnachtssonderausstellung mit dem Thema
„Baumschmuck“:
„’(…) zur sinnigen Schmückung des Christbaumes’ – Weihnachtsbaumschmuck
gestern und heute“.
Es ist durchaus lohnenswert, sich mit Christbaumschmuck näher zu
beschäftigen: Bildet doch der Weihnachtsbaum bis heute schlechthin „den“
Mittelpunkt des familiären Weihnachtsfestes. An ihm scheiden sich die
Geister. Für einige bedeutet er eine ernsthafte Angelegenheit, die
manchmal den häuslichen Segen schief hängen lässt, während andere das
Thema völlig vernachlässigen. Wie dem auch sei, mit unserer Ausstellung
wollen wir den Ausstellungsbesuchern das Hauptssymbol des zeitgenössischen
Weihnachtsfestes näher bringen. Vom Baumfuß bis zur Spitze wird die
historische Entwicklung des Weihnachtsbaumschmucks veranschaulicht. Der
zeitliche Bogen spannt sich dabei vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Auch
wird die Frage beantwortet, wann zum ersten Mal in Frankfurt (Oder) ein
Baum weihnachtlich geschmückt wurde.
Aber vielleicht haben die Oderstädter ja noch auf Dachböden, in Kellern
oder Speichern nicht mehr benötigte Weihnachtsbaumkugeln, Kerzenhalter,
Christbaumspitzen, Rauschgoldengel, etc.? Oder besitzen Sie Fotos oder
andere, auch schriftliche Erinnerungen, die im Zusammenhang mit Ihrem
Weihnachtsbaum stehen und die Sie uns gerne zugänglich machen möchten? Wer
schmückt bei Ihnen den Weihnachtsbaum? Und womit? Gibt es weitervererbten
Baumschmuck? Beiträge in jeglicher Form (Spenden oder Leihgaben) nehmen
wir gerne an.
(SoMi) |
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Neuerwerbungen des Museums
Viadrina
Das Museum Viadrina konnte in den letzten Jahren bedeutende
Stücke zur Gestaltung der neuen ständigen Ausstellung sowie zum weiteren
Auf- und Ausbau seiner Sammlungsbestände erwerben. Des weiteren erhielt
das Museum von Frankfurter Bürgern Schenkungen von Gebrauchsgegenständen,
Spielzeug, Bekleidung sowie Dokumente und Fotos aus dem 19. und 20.
Jahrhundert als willkommene Bereicherung des Sachgebietes Alltagskultur.
An dieser Stelle sollen 2 Neuerwerbungen vorgestellt werden.
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Bierkrug
um 1777 / 1780, Fayencemanufaktur Carl Heinrich, Frankfurt
(Oder),
Höhe mit Zinndeckel 16 cm, Keramik, Inv. Nr. V / A-1014
Walzenkrug:
Gedreht. Scherben rotbraun; Glasur hellgrau mit Scharffeuerbemalung in
Mangan, Grün, Gelb und Blau. Zinnmontierung. Zylinderform mit bandartigem
Ohrenhenkel. Die Schauseite zeigt einen Trompeter auf gelben Grund mit
Rispenpflanzen. Aufschrift: »So get es herrlich«. Die Darstellung wird
seitlich von Palmen flankiert, die aus einem angedeuteten Blumenbouquet
wachsen. Die Szene ist jeweils oben und unten durch drei dünne blaue
Linien eingefasst, die um den Krug laufen. Henkel mit farbigen
Querstreifen. Carl Heinrich legte großen Wert auf eine farbenfreudige,
dekorative Ausstattung seiner Krüge. Beliebte Motive waren Einzelfiguren
wie Kaufleute, Schreiber, Musikanten, Hirten, Schäferinnen und
Winzerinnen, die sich in einer Landschaft mit Palmen befinden. Die
scheinbar skizzenhaften Darstellungen bewirken eine frische Lebendigkeit.
(B. B.)
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St. Marien von Südwesten
Blanke, Wilhelm (1873 – 1936), nach 1927, Öl / Leinwand,
80,5 x 69 cm;
Gemäldesammlung, Inv. Nr. V / K1-541
Die Malerei zeigt St. Marien von Südosten nach der Fertigstellung der
Bau- und Restaurierungsmaßnahmen unter Regierungsbaumeister Hans
Berger-Schäfer von 1921 bis 1927. Nach außen ist der neu entstandene
quadratische Aufsatz mit steilem Satteldach und westlichem Blendengiebel
auf dem 1826 eingestürzten Südturm sichtbar.
(B. B.)
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Ausstellung außerhalb des
Junkerhauses
Gedenk- und Dokumentationsstätte »Opfer
politischer Gewaltherrschaft«
Collegienstraße 10
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag 9.30 bis 17.00 Uhr
Mittwoch geschlossen, Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr
Das Hauptanliegen der Gedenk- und
Dokumentationsstätte »Opfer politischer Gewaltherrschaft« ist es, die
Schicksale von Personen zu dokumentieren und öffentlich zu machen, die
durch ihre politische Überzeugung, durch ihren Glauben, durch ihre Rasse,
ihr widerständiges Verhalten oder einfach nur auf Verdacht hin in die
Lager kamen bzw. in die Mühlen der politischen Strafjustiz gerieten.
Weitere Ausstellungen werden von der Außenstelle Frankfurt (Oder) der
Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der
ehemaligen DDR gezeigt, die auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages
mit der Stadt Frankfurt die Gedenkstätte seit 2004 betreibt.
(M. Sch.)
Ständige
Ausstellung in der Hornkaserne
Polizeipräsidium Ost, Nuhnenstraße 40
Öffnungszeiten nach Vereinbarung über 0335 / 5 61 34 03
Dauerausstellung zur Heimkehr Kriegsgefangener und Zivilinternierter über
das Entlassungslager Frankfurt (Oder) / Gronenfelde.
Eine vom Museum Viadrina gestaltete Ausstellung und das vom
Heimkehrerverband gestiftete Mahnmal für den Frieden, sollen an die
Rückkehr von fast zwei Millionen deutschen Kriegsgefangenen und
Zivilinternierten über Frankfurt (Oder) erinnern. Frankfurt (Oder) wurde
zu Kriegsende und in den Folgejahren zu einem gigantischen
»Menschenumschlagplatz«. Täglich passierten Tausende von Menschen die
Stadt. Die Ausstellung beschreibt die Situation der Stadt zur damaligen
Zeit und stellt anhand von Einzelschicksalen mit vielfältigen originalen
Exponaten, Ton- und Videoinstallationen die Geschichte der Heimkehrer dar.
(M. Sch.) |
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Texte:
Puppentheater Museum Berlin;
Haus der Geschichte Bonn;
W. J.: Dr. Wolfgang Jost;
M. Sch.: Dr. Martin Schieck, stellv. Direktor Städtische Museen Junge
Kunst und Viadrina;
B. B.: Brigitte Brisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin Museum Viadrina
Fotos:
Museum Viadrina, Winfried Mausolf, Werbagentur Giraffe
Die musikalischen Veranstaltungen werden gemeinsam mit der
Musikgesellschaft Carl Philipp Emanuel Bach e.V. veranstaltet. |
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