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Wechselausstellungen / Veranstaltungen -
Übersicht 2006
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25.01.2006 ▪ 16.00 Uhr
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Eröffnung der Ausstellung |
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25.01.2006 - 16.04.2006

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
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Erinnerungen an die Schulzeit
Egal, ob man gute oder schlechte Erinnerungen an die eigene Schulzeit hat,
auf alle Fälle war sie ein wichtiger Teil des Lebens. Vieles von dem, was
man mit mehr oder weniger Fleiß erlernt hat, ist inzwischen oft überholt
oder vergessen. Aus heutiger Sicht kann man über die damaligen stupiden
Lehrmethoden und strengen Verhaltensregeln hinwegsehen, schmunzeln oder
ihnen nachtrauern.
In unserer Ausstellung wird noch einmal die Schulatmosphäre wie vor 100
Jahren nachempfunden, als Gehorsam, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit die
wichtigsten Unterrichtsziele waren. In dem historischen Klassenzimmer
(1900–1930) können Besucher »Schulkind sein vor 100 Jahren«
nachvollziehen. Vor allem der Umgang mit der Sütterlinschrift und das
Schreiben auf der Schiefertafel mit Griffel oder ein gemeinsames
Wettrechnen bereitet jungen Besuchern viel Vergnügen.
Kuratoren: Brigitte Brisch, Dr. Martin Schieck
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08.03.2006
9.00 und 11.00 Uhr
Bach-Geburtstag im
Museum
Eintritt für Kinder: 1,00 €

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
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»Musik aus Glas mit Spaß«
Hören - Staunen - Mitmachen.
Eine
Glasmusikfaszination für Kinder von und mit dem
WIENER GLASHARMONIKA DUO
Christa und Gerald Schönfeldinger
Feinste Musik von Mozart und anderen berühmtem Komponisten ist da zu
hören. Und bei den Melodien von Pipi Langstrumpf und Pink Panther geht die
Post ab. Großen Spaß garantiert auch das mitgebrachte Instrumentarium: Da
ertönen Bierflaschen, Weingläser, Sektflöten Schüsseln, Glasglocken und
die geheimnisumwobene Glasharmonika.
Beitrag der Musikgesellschaft C. Ph. E. Bach e.V., des Museums Viadrina
Frankfurt (Oder) und des Städtischen Museums Eisenhüttenstadt zu den
»Musikfesttagen
an der Oder 2006« |
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03.05.2006 ▪ 17.00 Uhr
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Eröffnung der Ausstellung |
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03.05.2006 - 02.07.2006

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11
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»auf
welche dort fast alles ankommt«
Professoren der alten und neuen
Viadrina
Der an der Frankfurter Universität
tätige Jurist Johann Jacob Moser (1701–1785) schätzte auf seine
Fakultätskollegen bezogen ein, dass an der Viadrina auf sie, »fast alles
ankommt«.
Die Ergebnisse in Forschung und Lehre belegen jedoch, dass weit über diese
Feststellung hinausgehend seit Gründung der Alma Mater Viadrina vor 500
Jahren bis zum heutigen Tage Hervorragendes von den Professoren aller
Fakultäten geleistet wurde.
In einer Sonderausstellung wird eine der vielen Facetten dieses Spektrums
deutlich gemacht. So haben wir aus der Vielzahl der Hochschullehrer, die
bis 1811 in Frankfurt (Oder) wirkten, beispielhaft drei Professoren als
Vertreter der europäischen Aufklärung ausgewählt. Während der Historiker
und Theologe Johann Christoph Beckmann (1641–1717) nicht allein für die
Universität und Stadt herausragende Ergebnisse aufzuweisen hat und als
Gelehrter von europäischem Rang angesehen werden kann, ist Vergleichbares
auch von dem Theologen, Mathematiker und Architekten Leonhard Christoph
Sturm (1669–1719) festzustellen. Nicht zuletzt verdanken wir ihm den
ersten exakten Grundriss unserer Stadt. Der Philosoph Johann Gottlieb
Baumgarten (1714–1762) ging darüber hinaus mit der Entwicklung der
Ästhetik als eigenständige Kunsttheorie in die europäische
Wissenschaftsgeschichte ein.
1991 wurde die Universität neu gegründet. Ihr Name »Europa-Universität
Viadrina« weist aber nicht nur auf ihre Verortung am Fluss und in der
Geschichte hin. Vielmehr bezieht er sich auch auf ihre europäische
Ausrichtung in Forschung und Lehre, ebenso wie auf die Internationalität
der Studentenschaft aus mehr als 75 Ländern. Gelehrt und geforscht wird
gegenwärtig von 59 Professoren der Juristischen,
Wirtschaftswissen-schaftlichen und Kulturwissenschaftlichen Fakultät, die
von uns eingeladen wurden, sich an einer Foto-Text Installation zu
beteiligen. Die an der Akademie der Künste tätige Kunsthistorikerin Inge
Zimmermann fertigte hierfür Porträtfotos an, die in Zusammenhang mit der
von den Einzelnen zu beantwortenden Frage stehen: »Was mich in dieser Zeit
bewegt.«
Da Verwerfungen und Umbrüche aber auch Chancen wie nie zuvor unser aller
Leben bestimmen, verspricht gerade dieser Dialog von Foto und Text neben
der Sicht auf die Geschichte für unser Publikum einen aufschlussreichen
Museumsbesuch.
Kuratoren:
Dr. Martin Schieck: Professoren der alten Viadrina
Prof. Dr. Brigitte Rieger-Jähner: Professoren der neuen Viadrina
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21.05.2006

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11
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Internationaler Museumstag
freier Eintritt
deutschlandweite Informationen:
www.museumstag.de
16.00 Uhr ▪
Kurfürstensaal
Recital für Clavichord und Orgel
Solistin: Maria Erdmann,
Warschau
Eintritt: 10,00 €, erm. 7,00 €
»Preußisch-polnische Musik im Baltikum« mit Werken aus der Danziger
Tabulatur (1591) und von J. Podbielskie sowie von C. Ph. E. Bach.
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08.09.2006 ▪ 18.00 - 24.00 Uhr
freier Eintritt zu allen Veranstaltungen |
Kurze Nacht der Frankfurter Museen
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Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11
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Filmvorführungen im Wechsel:
Geschichte der Alma Mater Viadrina 1506 - 1811
(Idee und Text: Martin Schieck, Produktion: Jürgen Herrmann)
Die territoriale Entwicklung Frankfurts
(Idee und Text: Martin Schieck, Computeranimation und Produktion:
25 FPS Filmproduktion)
19.15 - 20.15 Uhr
»Piefke mit Fünfen«
Bläsergruppe »Quint-Esence« des
Landespolizeiorchesters spielt Arrange-ments von Johann Gottfried Piefke,
Werke der klassischen Bläserliteratur bis hin zu bekannten Melodien aus
Pop und Swing im Innenhof des Museums. ó Eine wesentliche Rolle im
städtischen Musikleben des 19. Jh. spielte der Militärmusiker Johann
Gottfried Piefke. G. Piefke komponierte über 60 Märsche. Zu den
bekanntesten gehört »Preußens Gloria«.
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10.08.2006 ▪ 16.00 Uhr
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Eröffnung der Ausstellung
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10.08.2006 - 24.09.2006

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11
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Spurensuche - Exponate und Dokumente
Grafikdesign von Gerhard Trost, Frankfurt (Oder), geb. 1930
Diese Exposition ist ein Dokumentations- und Ausstellungsprojekt des
Frankfurter Kunstverein e.V. und des Grafikdesigners Gerhard Trost. Zu
sehen sind eindrucksvolle Exponate aus den Bereichen des Plakats und
Signets, der Fotografie, Typografie und Illustration von 1965 bis 2005.
Es werden nicht – wie so oft – Pauschalurteile zur DDR bzw. zum Umgang mit
deren Künstlern abgegeben, sondern anhand von Dokumenten, Urkunden,
Lizenzen und Anordnungen wird ein nachhaltiges Bild über Vorder- und
Hintergründe jüngster Zeitgeschichte vermittelt.
Kurator: Gerhard Trost
gefördert durch die Stadt Frankfurt (Oder),
das Land Brandenburg und das Bundespräsidialamt
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12.10.2006 ▪ 16.00 Uhr |
Eröffnung der Ausstellung:
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12.10.2006 - 12.11.2006

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11
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Rudolf Grunemann - ein Frankfurter
Künstler
Anlässlich des 100.
Geburtstages wird in einer Retrospektive das vielfältige künstlerische
Schaffen des Frankfurter Künstlers, Rudolf Grunemann (1906–1981)
vorgestellt.
Nach seiner Ausbildung als Fotograph begann Grunemann autodidaktisch sich
graphische Techniken zu erarbeiten. Zu den frühesten Versuchen gehören die
Holzschnitte zum »Tierkreis« und Radierungen zum »Faust« von 1923/24. In
diesen Arbeiten wird bereits sein Bestreben zum tieferen Durchdringen der
Problematik deutlich, und was für ihn noch wichtiger war, das pointierte
Erzählen.
Sehr wertvoll, und in meisterlicher Qualität sind seine Fotomappen über
die Kunstschätze der Marienkirche, die in der Zeit von 1928 bis 1929
entstanden sind.
Wichtige Anregungen für sein weiteres künstlerisches Schaffen erhielt
Grunemann durch seine Lapplandreise 1928. In zahlreichen Grafiken,
Aquarellen und Gemälden sowie Fotografien spiegelt sich dieses Erlebnis
wider. Er fühlte sich dieser herben Landschaft und den Menschen in ihrem
ursprünglichen Dasein emotional verbunden. Aus der Faszination für die
nordischen Regionen heraus entstanden auch seine Publikationen über den
Polarforscher Roald Amundsen (1934) oder das Märchenbuch »Der
Sternenwagen« (1941).
Als Grunemann 1932 einen Wettbewerb für architekturbezogene Kunst gewann,
begann für ihn ein weiteres Betätigungsfeld. Seine künstlerische Arbeit
fand ein vorläufiges Ende, als er 1940 zum Kriegsdienst verpflichtet
wurde. Nach Kriegsendestand er vor dem Nichts. Seine Arbeiten waren zum
größten Teil vernichtet und seine Heimatstadt Frankfurt (Oder) lag in
Trümmern. Grunemann gelang der Neubeginn. Er beteiligte sich an
Ausstellungen und stellte beim Wiederaufbau seine reichen Erfahrungen in
Bezug auf die architekturbezogene Kunst zur Verfügung. Die
Wohngruppenzeichen an Fassaden in Hansa-Nord, die Wandgestaltungen im
ehemaligen Hotel Stadt Frankfurt und in der Schalterhalle des Postgebäudes
sind nur wenige Beispiele seines künstlerischen Wirkens. Diese und viele
andere architekturbezogenen Arbeiten, in verschiedenen Techniken der
Wandmalerei, in Drahtplastik bis hin zur Metalltreibarbeit prägten das
Gesicht der Stadt mit und sind teilweise schon wieder aus dem Stadtbild
verschwunden.
Kuratorin: Brigitte Brisch
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30.11.2006 ▪ 16.00 Uhr |
Eröffnung der
Weihnachtsausstellung:
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30.11.2006 - 07.01.2007

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße
11
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Morgen, Kinder wird's was geben . . .
Historisches Kinderspielzeug von 1850 bis
1950
Welches Spielzeug stand auf dem Wunschzettel der Kinder an den
Weihnachtsmann vor 100 Jahren?
In der Ausstellung werden Puppen in vielen Varianten, Puppenstuben,
Kaufläden, Teddybären, Spiele, Baukästen, Kinderbücher, Bauernhöfe,
Blechspielzeug, Dampfmaschinen und Eisenbahnen zu sehen zu sein.
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. erfolgte eine deutliche Polarisierung in
der Erziehung der Kinder. Für die Jungen – als künftige Ingenieure oder
Baumeister und Vaterlandsverteidiger – gab es ein entschieden
vielseitigeres Angebot: Kampf- und Abendteuerspielzeug sowie eine reiche
Auswahl an technischen Spielsachen. Im anschauenden und nachahmenden Spiel
lernten die Mädchen ihre zukünftige Rolle als Hausfrau und Mutter. Puppen
und Puppenstuben mit detailgetreuen Nachbildungen von Dingen des täglichen
Lebens waren Widerspiegelungen der häuslichen Welt.
Kuratorin: Brigitte Brisch
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Texte:
Brigitte Brisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin Museum Viadrina
Dr. Wolfgang Jost, Musikgesellschaft C.-Ph.-E.-Bach e.V.
Prof. Dr. Brigitte Rieger-Jähner, Direktorin Städtische Museen Junge Kunst
und Viadrina
Dr. Martin Schieck, stellv. Direktor Städtische Museen Junge Kunst und
Viadrina
Gerhard Trost, Frankfurt (Oder)
Fotos:
Winfried Mausolf, Werbagentur Giraffe
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