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Diese im Südosten der Stadt gelegene Straße verbindet drei der ältesten
Straßen, die in der Dammvorstadt angelegt und benannt wurden. Es sind
die am Oderdamm entlangführende
1 Maja
(Crossener Straße) und die sich nördlich von ihr befindenden Straßen
Kościuszki Tadeusza
(Blumenstraße) und
Kochanowskiego Jana (Weidendamm). Ebenso wie andere
Straßen, die in den ersten 40 Jahren des 20. Jh. entstanden und benannt
wurden, so trug auch diese Straße den Namen eines in unmittelbarer Nähe
liegenden Ortes östlich der Oder.
Vorher - ohne Postadresse - wurde dieser Weg Dobrasch Gasse genannt.
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Kunersdorf, poln. Kunowice, Gemeinde in der Wwschaft Gorzów (Landsberg,
Warte), Polen, östlich von Frankfurt (Oder) - Im Siebenjährigen Krieg
erlitt Friedrich II. von Preußen in der Schlacht bei Kunersdorf am
12.08.1759 durch die Österreicher (unter G. Freiherr von Laudon, siehe:
Laudons Berge) und Russen (unter P. S. Saltikow) eine schwere
Niederlage. Uneinigkeiten unter den Alliierten verhinderten die völlige
Niederlage Preußens. *3
Auf dem Mühlberg bei Kunersdorf, dem seinerzeitigen Kämmereidorf
Frankfurts, wurde am 22. August 1909 ein Gedenkstein an die Rettung
Friedrich des Großen eingeweiht. Die Familie Prittwitz gedachte damit in
Verbindung mit dem Historischen Verein für Heimatkunde zu Frankfurt a.
O. ihrem Vorfahren, dem Rittmeister von Prittwitz, der 150 Jahre zuvor
den König rettete. Der historische Verein erließ bereits im Januar 1901
den Aufruf zur Errichtung eines Gedenksteins auf dem Kunersdorfer
Schlachtfeld. *1
„Zum Schluß des Jahres 1928 fand eine Erweiterung des Stadtgebietes
durch Zuteilung von Geländeflächen aus dem Gutsbezirk Kunersdorf in
Größe von 563 Hektar statt. Das bedeutete eine Vergrößerung um fast ein
Zehntel der bisherigen Stadtfläche.“ *5
Wrocław, früher Breslau, Großstadt, zahlreiche historische
Bauten: gotisches Rathaus (ältester Teil: Dinghaus von 1275, im
Wesentlichen im 15./16. Jh. ausgebaut), frühgotische Ägidienkirche (1.
Hälfte des 13. Jh.), Sandkirche, Dom St. Johannis, gotische
Elisabethkirche, Matthiaskirche, Reste alter Befestigungen u.a.;
Universität, Hochschulen, Museen, Theater, Oper; Verkehrsknotenpunkt,
Flughafen; bedeutende Industrie. - Im 10. Jh. slawische Wehrburg mit
Handwerker- und Kaufmannssiedlung, entwickelte sich W. früh zum
wirtschaftlichen und politischen Zentrum Schlesiens; im Jahre 1000
Bischofssitz (seit 1344 Sitz der Fürstbischöfe von W.), seit 1163
Residenz der schlesischen Piasten. 1241 erhielt W. Stadtrecht, 1260
erfolgte die erste Ummauerung der Stadt, 1327 die Vereinigung der
Altstadt und der 1261 gegründeten Neustadt. Seit dem 14./15. Jh. war W.,
das 1387-1474 zur Hanse gehörte, neben Krakau die wichtigste
Handelsmetropole im Verkehr mit Osteuropa. 1335 kam die Stadt mit
Schlesien unter böhmische, 1526 unter österreichische und 1741 unter
preußische Herrschaft. 1811 wurde die Universität von Frankfurt (Oder)
nach Breslau verlegt. 1945 kehrte W. zu Polen zurück. *2
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