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Die Straßen Bruchstraße, Wasserstraße (Wodna) und Weidendamm (Kochanowskiego Jana) sind aus ganz bestimmtem Grund auf engstem Raum im
Südosten der Stadt unweit des Oderdamms an der Straße
1 Maja
(Crossener Straße) angesiedelt. Sie erinnern an einen dort erfolgten
Oderdammbruch und an die Beseitigung seiner Folgen.
Im Adressbuch Frankfurt/Oder 1940/41 gibt es folgende Erklärung:
„Bruchstraße - Nach der ehem. Wasser- und Wiesengegend, die hier nach
einem großen Dammbruch entstanden war.“ Dieses Stadtgebiet gehört mit zu
den ältesten der Dammvorstadt. Auf dem „Plan der Stadt Frankfurt an der
Oder und der Dammvorstadt“ von 1785 ist der alte Deichbruch mit seiner
Verzweigung deutlich erkennbar.
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Ausschnitt aus „Plan der
Stadt Frankfurt an der Oder und der Dammvorstadt“ von 1785
Quelle: Museum Viadrina
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Wanda - poln. Königin im Wawel - nach der Sage die Tochter des Krakauer
Königs Krok (Krokus), soll um 700 Polen beherrscht haben. Als der
deutsche Fürst Rytiger, dem sie ihrem Gelübde beständiger Keuschheit
gemäß die Hand verweigert hatte, Polen mit Krieg überzog, besiegte sie
denselben zwar, stürzte sich aber, um Polen vor weiteren Kriegen zu
bewahren, in die Weichsel. Noch heute wird ein Hügel bei Krakau, Mogila,
als ihr Grabmal bezeichnet. Die Sage ist wiederholt von poln. Dichtern
poetisch bearbeitet worden. *24
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