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Szczecińska

 

Stettiner Straße

Küstriner Oderdamm (Stadtplan 1931)

 

Die Namensgeber dieser Straße, sowohl des deutschen als auch des poln. Namens, sind Städte, die nördlich der Dammvorstadt (Słubice) an der Oder liegen.

 

Szczecińska, 2003
Foto: Walter Hausdorf


 

Küstrin, poln. Kostrzyn, Stadt in der Wwschaft Gorzów (Landsberg an der Warthe), Polen, an der Mündung der Warthe in die Oder, am Rand des Oderbruchs nahe der Grenze zu Deutschland, 16.700 Einwohner; Papierfabrik, Maschinenbau, Bekleidungs-, Lebensmittel-industrie; Flusshafen, Eisenbahnknotenpunkt und -grenzübergang (seit 1992) nach Küstrin-Kietz (Brandenburg). - Erhalten sind Reste der Stadtbefestigung (nach 1537). - K., 1232 erstmals erwähnt, fiel 1252 an die Markgrafen von Brandenburg und gewann 1535-1571 als Residenz des Markgrafen Johann von Neumark (genannt Hans von K., geb. 1513, gest. 1571) an Bedeutung. In der zur Sicherung des Oderübergangs mehrfach ausgebauten Festung wurde 1730 der spätere König Friedrich II., nach einem gescheiterten Fluchtversuch auf Befehl seines Vaters Friedrich Wilhelm I. gefangen gehalten und musste der Hinrichtung seines Freundes Katte zusehen. 1806-1814 stand K. unter französischer Besatzung. Das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte K. kam 1945 zu Polen. - Der Stadtteil Kietz am linken Oderufer heißt nach Umbenennungen seit 1991 wieder Küstrin-Kietz, er ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg mit 960 Einwohnern. *3

Szczecin, früher Stettin, Großstadt an der Oder, 25 km vor ihrer Mündung in das Oderhaff (Zalew Szczeciński); links vom Fluss die im Zweiten Weltkrieg zum großen Teil zerstörte, teilweise wieder aufgebaute Altstadt mit Piastenschloss, Rathaus, Johanniskirche, Jakobikirche, Stadttoren. - Eine der ältesten slawischen Siedlungen an der Ostsee (9. Jh.); bis 1637 Sitz der pommerschen Piastenherzöge; 1243 Verleihung des Stadtrechts, seit dem 13. Jh. starker Zustrom deutscher Handwerker und Kaufleute. Seit 1278 Hansemitglied, entwickelte sich Stettin im 15. und 16. Jh. zu einem bedeutenden Hafen- und Handelsplatz. 1648 bis 1720 unter schwedischer Herrschaft, fiel danach an Preußen; 1806-1813 von napoleonischen Truppen besetzt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt stark zerstört. 1945 kam sie zu Polen. *2

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