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Sportowa |
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Sport-Straße |
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Friedrich-Ludwig-Jahn-Weg (Stadtplan 1931) Birkenallee *14 |
(vom Stadion bis Crossener Straße/Chaussee) |
| Am Hängebusch (Stadtplan 1934) | (vom Stadion in Richtung Nord-Ost) |
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Die Straße Sportowa folgt dem Straßenverlauf zweier deutschnamiger Straßen der Dammvorstadt. Von der ehem. Crossener Chaussee (1 Maja)/Ecke Vorwerksweg (Folwarczna) trug sie bis zum Stadion den Namen Friedrich-Ludwig-Jahn-Weg, benannt nach dem Turnvater Jahn. Weiter verläuft sie auf der unmittelbar vor dem Stadioneingang abzweigenden ehem. Straße Am Hängebusch, welche zur Wohnsiedlung Hängebusch (im Rahmen des Siedlungsbaus ab 1934 entstanden) und schließlich zur Gemarkung Kunersdorf führte. Die Bezeichnung “Hängebusch” lehnt sich an den östlich der Straße mit Büschen bewachsenen Hang an. Der Hügel selbst war eher unter der Bezeichnung Kleisthöhe bekannt.
Mit
wesentlich geringerem Aufwand als beim Stadion konnte ab Herbst 1922 auf
36 Morgen Ackerland am Rotvorwerk ein Sportplatz errichtet werden, der
den Leichtathleten und Ballsportlern vor allem gute Trainings-, aber
auch Wettkampfbedingungen sicherte. Ab 1927/28 konnten Radfahrer das
flache Bahnoval nutzen. Zu den Sportstätten gehörten auch eine
Sprunganlage und eine Turnieranlage. Das Stadion wurde durch eine große
Achse mit den vorgelagerten Sportanlagen verbunden. Dadurch ist eine
Sportanlage geschaffen worden, die einmalig in der weiteren Umgebung
Frankfurts, auch des heutigen Słubices ist. Auf dem Westteil der
Sportstätten und auf dem Areal weiter westlich bis hin zum Schützenhaus
fand vom 14. bis 22. Juni 1924 die Ostmarkschau für Gewerbe und
Landwirtschaft (OGELA) statt. Ein Teil der Sportanlage diente ein
weiteres Mal im August 1937 der sog. Kurmarkschau, nachdem bereits im
Dezember 1935 ein Tagungs- und Empfangssaal das Sportstättenensemble
weiter vervollständigt hatte. *5
Nach der Festsetzung der Staatsgrenze an der Oder verblieb das Stadion,
das für eine Stadt mit 100.000 Einwohnern gebaut war, auf der poln.
Seite in Słubice. Die Architektur und seine Einbeziehung in einen
Waldpark machen es einmalig. Erst 1966 gab es erste
Instandsetzungsarbeiten. Eigentlich begannen sie 1971 mit der Übergabe
des Stadions an das Lubusker Zentrum für Sport, Tourismus und Erholung
in Zielona Góra. 1975 wurde das neu gebaute Sporthotel mit 116
Übernachtungsplätzen übergeben. Jedoch erst die Durchführung großer
Veranstaltungen im Zusammenhang mit den „Tage(n) der Freundschaft der
Jugend Polens und der DDR vom 28. bis 30. Mai 1977“ führte dazu, dass
Ende 1976/ Anfang 1977 das Stadion instandgesetzt wurde. Die Arbeiten
galten vor allem dem Zuschauerbereich und dem allgemeinen Aussehen der
Anlage. Im Rahmen der Vorbereitungen Słubices zum Programm „Strategie
Frankfurt (O) - Słubice 2003“ haben der Stadtvorstand und die
Stadtverordnetenversammlung Słubice Infrastrukturmaßnahmen beschlossen.
So wird u.a. das Stadion modernisiert. Das Projekt für die
Modernisierung des Stadions sieht u.a. eine Änderung der Geometrie der
Bahnen des Stadions sowie eine Neuanlage der Leichtathletikanlagen vor.
Außerdem werden zwei Fußballfelder (das Hauptfeld und ein Übungsfeld)
erneuert. *12 |
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