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Roßmarkt, vor
1914 - Postkarte
Quelle: Frankfurt (Oder) - Porträt einer Brückenstadt
(siehe
Quellen- und
Literaturverzeichnis)
Adressbuch Frankfurt/Oder 1940/41: „Nach den hier früher abgehaltenen
Pferdemärkten benannt.“ Der Name entstammt einer Zeit, als Frankfurt
(Oder) noch eine bedeutende Messestadt war. Der sog. „Schusterdienstag“
wurde zu Messezeiten ebenfalls hier abgehalten. Vor hundert Jahren war
der Rossmarkt ein dreieckiger ungepflasterter Platz im Zentrum der
Dammvorstadt. Zwischen 1885 und 1890 diente der Platz als Reitplatz für
ein in diesem Stadtteil stationiertes Dragoner-Regiment. Am 12. März
1901 wurde der „erste Magerviehmarkt bei lebhafter Zufuhr abgehalten.“
*1 An der nördlichen Seite, Ecke Sonnenburger Straße (Wojska
Polskiego) befand sich die Dammschule.
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Przyjaźni, plac, Postkarte um 1960
Quelle: Archiv Eckard Reiß |
Przyjaźni, plac, 2002
Quelle: Archiv Eckard Reiß |
Am 10. Mai 1914 genehmigten die Stadtverordneten den Bau einer Kirche
für die Dammvorstadt auf dem Rossmarkt, der laut Grundbuch Eigentum der
Nikolaigemeinde war. Die Stadt ließ einen Bauzaun errichten und
Baumaterialien anfahren. Kriegsbedingt wurde das Bauvorhaben jedoch 1916
aufgegeben. Im Jahre 1926 erfolgte schließlich die Umgestaltung des
Platzes in eine parkartige Grünanlage. *10
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