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Crossener Straße / Ecke
Am Schützenhaus
Schützenhaus - Postkarte, um 1935
Quelle: Archiv Eckard Reiß |
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Adressbuch Frankfurt/Oder 1940/41: „Nach dem ausgangs des 18. Jh.
erbauten Schützenhause.“ Eine Frankfurter Schützengilde wurde bereits
1406 erstmals erwähnt. Übrigens: am 6. März 1990 erfolgte die
Wiedergründung. 1775 konnte am Barrieregraben das Schützenhaus
eingeweiht werden. 1830 wurde ein neues Schützenhaus gebaut und 1875
wurde das westlich daran angrenzende sog. Torschreiberhaus einbezogen.
Der angrenzende Schützenhausgarten wurde zu einem der beliebtesten
Ausflugsziele. Auch wenn der Name dieser Straße den Bezug zum
Schützenhaus herstellte, so war doch die Postadresse desselben Crossener
Straße 30 - es liegt ja auch an dieser. Seine heutige Bauform erhielt
das Schützenhaus mit der Turmerrichtung am 29.07.1912. *1
Vor dem Zweiten Weltkrieg bestand vom Frankfurter Hauptbahnhof aus eine
Straßenbahnverbindung, deren Trasse, über die Oderbrücke herkommend, die
Crossener Straße (1 Maja) entlang führte. Nach dem Zweiten Weltkrieg
wurde das Schützenhaus zur katholischen Kirche. Die Weihe erfolgte am
03.11.1946. Unmittelbar davor existierte in der Dammvorstadt keine
Kirche. *5 Allerdings ist eine solche von 1682 bis 1785 nachgewiesen.
Sie wurde Opfer des Hochwassers. *14
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Innenraum der
Katholischen Kirche, 1999
Der ehemalige Tanzsaal
des Schützenhauses - seit 1946 Gottesdienstraum der katholischen
Gemeinde „Mutter Gottes Königin Polens“.
Quelle: Archiv Eckard Reiß |
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