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Niepodległości, aleja

 

Allee der Unabhängigkeit

Am Schützenhaus (Stadtplan 1931)
Platz am Schützenhause (Adressbuch 1846)


 

Crossener Straße / Ecke Am Schützenhaus
Schützenhaus - Postkarte, um 1935
Quelle: Archiv Eckard Reiß

1 Maja / Ecke Niepodległości, aleja, 1999
Sanierungsarbeiten an der
Katholischen Kirche kurz vor dem Abschluss
Quelle: Archiv Eckard Reiß


Adressbuch Frankfurt/Oder 1940/41: „Nach dem ausgangs des 18. Jh. erbauten Schützenhause.“ Eine Frankfurter Schützengilde wurde bereits 1406 erstmals erwähnt. Übrigens: am 6. März 1990 erfolgte die Wiedergründung. 1775 konnte am Barrieregraben das Schützenhaus eingeweiht werden. 1830 wurde ein neues Schützenhaus gebaut und 1875 wurde das westlich daran angrenzende sog. Torschreiberhaus einbezogen. Der angrenzende Schützenhausgarten wurde zu einem der beliebtesten Ausflugsziele. Auch wenn der Name dieser Straße den Bezug zum Schützenhaus herstellte, so war doch die Postadresse desselben Crossener Straße 30 - es liegt ja auch an dieser. Seine heutige Bauform erhielt das Schützenhaus mit der Turmerrichtung am 29.07.1912. *1
Vor dem Zweiten Weltkrieg bestand vom Frankfurter Hauptbahnhof aus eine Straßenbahnverbindung, deren Trasse, über die Oderbrücke herkommend, die Crossener Straße (1 Maja) entlang führte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schützenhaus zur katholischen Kirche. Die Weihe erfolgte am 03.11.1946. Unmittelbar davor existierte in der Dammvorstadt keine Kirche. *5 Allerdings ist eine solche von 1682 bis 1785 nachgewiesen. Sie wurde Opfer des Hochwassers. *14

Innenraum der
Katholischen Kirche, 1999

Der ehemalige Tanzsaal des Schützenhauses - seit 1946 Gottesdienstraum der katholischen Gemeinde „Mutter Gottes Königin Polens“.
Quelle: Archiv Eckard Reiß