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1 Maja |
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| Straße des 1. Mai | |
| Crossener Straße (Stadtplan 1931) | (Jedności Robotniczej bis Folwarczna) |
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Crossenerstraße
(Adressbuch 1846) Weg nach Breslau |
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Crossener Chaussee (Stadtplan 1931) |
(Folwarczna bis Transportowa) |
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Diese Straße ist eine der Hauptstraßen Słubices. Sie führt von der Oderbrücke entlang des Deiches, am Hafen vorbei bis zur Abzweigung in die Szosa Rzepińska sowie Transportowa südlich des Stadions, unterhalb der Laudons Berge (auch Judenberge, Jüdischer Friedhof). Bevor es zur Bezeichnung Crossener Straße kam, war dieser Weg in Pastor Schlobachs „Merkwürdige Inschriften in Frankfurt an der Oder“ als „Weg nach Breslau“ ausgeschildert. *5
Am
(22.*14) 24. Januar 1898 fuhr die erste Straßenbahn über die Crossener
Straße. Es war die Linie, die vom Bahnhof über die Oderbrücke herkommend
zum Schützenhaus führte. 1927 wurde sie bis zum Stadion weitergeführt.
*5 Die erste Probefahrt erfolgte bereits am Heiligen Abend 1897. *14
Wilhelm
Sauer (1831-1916), einer der produktivsten und der bedeutendste
Orgelbauer der Oderregion, eröffnete im Oktober 1857 im Gasthaus „Zum
goldenen Löwen“ in der Crossener Straße Nr. 3 eine Filiale und erhielt
die preußische Staatsangehörigkeit. Am 01.10.1856 kam Sauer anlässlich
der Frühjahrsmesse erstmals nach Frankfurt (Oder). Der 36-jährige
Meister, der seinerzeit bereits eine Filiale des väterlichen
Orgelbauunternehmens in Deutsch-Krone, Westpreußen, leitete, hielt den
Verkehrsknotenpunkt Frankfurt für ein Unternehmen, das nach außerhalb
liefern wollte, für vorteilhaft. Außerdem bekam er hier all das, was für
den Bau von Tasteninstrumenten nötig war, in großer Auswahl und
preisgünstig. Wenig später lösten Vater und Sohn ihre
Geschäftsbeziehungen. Wilhelm Sauer war nun selbstständiger Unternehmer.
In den ersten zehn Jahren des Bestehens der Firma baute man 90 Orgeln.
Der „Goldene Löwe“ wurde zu eng. Sauer kaufte auf der westlichen
Oderseite, Ecke Kellenspring, das Grundstück Park Nr. 13 samt einem
pavillonartigen Wohnhaus *11, heute Paul-Feldner-Straße und zu einem
regional bedeutenden Verlags- und Druckhaus gehörig. |
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Crossener Straße, um 1930
(Postkartenausschnitt) - Von der Crossener Straße führte eine
Sommerbrücke zur Löweninsel, die den Weg zu der dortigen Badeanstalt
und den Bootshäusern verkürzte. Am linken Bildrand ist das Gebäude der
Victoria-Apotheke (auch Dammapotheke) zu sehen. Quelle: Alt-Frankfurt - Stadt an der Oder (siehe Quellen- und Literaturverzeichnis) |
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Mit dem
Stadtkulturzentrum, das SMOK genannt wird, hat diese Straße seit nunmehr
40 Jahren wieder eine erste Adresse. *23 Im Jahre 1962 zog das Kulturhaus
in das Gebäude der ehem. Provinzial-Lebensversicherung, Crossener Straße
6/7. SMOK ist ursprünglich die Abkürzung für Słubickiego Miejskiego
Ośrodeka Kultury, auf deutsch etwa Słubicer städtische Kulturzentrale. Ab
1977 dann Słubickiego Międzyorganizacyjny Ośrodeka Kultury. *26
Umgangssprachlich wird SMOK nicht als Abkürzung gesehen. SMOK heißt auf
deutsch Drache (man geht also in den Drachen). Es gibt enge Beziehungen
zum Frankfurter Kunstverein und verschiedenen Galerien der deutschen
Stadt, so vor allem mit dem Museum Junge Kunst. Höhepunkte im SMOK sind
weiterhin musikalische Aufführungen aller Genres, besonders aber des Jazz.
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