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Löweninsel

 

Die heutige Halbinsel ragt bis weit an die Brücke heran und ist bis zu dieser durch eine Mole verlängert, die die Strom-Oder von der Alten Oder, dem heutigen Słubicer Hafen, trennt. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein war diese Landzunge über eine sog. Sommerbrücke mit der Crossener Straße (1 Maja) auf der Höhe des Gebäudes der Provinzial-Lebensversicherung, am heutigen Kulturhaus SMOK, verbunden. Da der Gasthof „Goldener Löwe“ in unmittelbarer Nähe lag, könnte dies zum Namen Löweninsel geführt haben. Die Brücke war so gebaut, dass sie bei Hochwasser und im Winter entfernt werden konnte. Die Treppen, die hinab zur Sommerbrücke führten, sind noch erhalten und auch das „Widerlager“ auf der Gegenseite.
Die Halbinsel war hafenseitig auch Ankerplatz für Ausflugsdampfer; außerdem befanden sich auf ihr zwei Frankfurter Rudervereine, der „Ruderclub von 1889“ und der „Ruderclub Wiking“, die dort ihre Bootshäuser hatten. Diese waren zum Schutz vor Hochwasser in Pfahlbauweise errichtet.



Löweninsel, vor 1945 - Auf der Löweninsel hatte dieser Ausflugsdampfer seinen Ankerplatz.
Schon damals war eine Fahrt zur „Steilen Wand“ oder flussabwärts nach Lebus beliebt.
Quelle: Alt-Frankfurt - Stadt an der Oder (siehe Quellen- und Literaturverzeichnis)