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Laudons Berge

 

Höhenzug zwischen den Sportanlagen im Osten der Dammvorstadt und der Gemeinde Kunersdorf (Kunowice). Diese Flurbezeichnung geht auf den österreichischen Feldmarschall Laudon zurück, der auf dem Richtung Kunersdorf gelegenen Schlachtfeld der preußischen Armee eine empfindliche Niederlage beibrachte.

Laudon, Gideon Freiherr (seit 1759) von, bis 1759 G. von Laudohn, österreichischer Feldmarschall, geb. 02.02.1717 Tootzen (bei Pärnu), gest. 14.07.1790 Neutitschein; stand zunächst in russischen Militärdiensten, trat 1742 in die österreichische Armee ein, wurde im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) General. Er entschied die Niederlage Friedrichs II. von Preußen bei Kunersdorf (12.08.1759) und siegte 1760 bei Landshut, wurde aber mangels Unterstützung bei Liegnitz von Friedrich II. geschlagen (15.08.1760); 1761 nahm er in einem Handstreich die Festung Schweidnitz. Im Türkenkrieg Josephs II. eroberte L. am 08.10.1789 Belgrad. *3