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Kattowitzer Strasse

(Adressbuch 1932/33)

Diese Straße führte laut Adressbuch 1940/41 von der Bruchstraße (Wandy) zur Schützenstraße (Sienkiewicza Henryka). Alle damaligen Wohnhäuser waren Eigentum der „Gewoba“, Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft e.G.m.b.H., die ihren Sitz in der linksseitig der Oder gelegenen Oderstraße hatte.
Auf einem Stadtplan von 1939 war diese Straße weitergezeichnet bis zur südlich von der Bruchstraße gelegenen Blumenstraße (Kościuszki Tadeusza).

Kattowitz, poln. Katowice, Hauptstadt der Wwschaft Katowice (Kattowitz), Polen, auf der Oberschlesischen Platte, 359.900 Ew.; kath. Bischofssitz; Zweigstelle der Poln. Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Schönen Künste, Schlesische Universität (1968 gegr.) und vier weitere Hochschulen, Bergbauinstitut, Schlesisches Geschichts- und Diözesanmuseum, Schlesisches Theater, Planetarium, Schlesische Philharmonie, zoologischer Garten. K. ist das Zentrum des Oberschlesischen Industriegebiets; Steinkohlenbergbau, Eisen- und Zinkhütten, Maschinenbau, chemische, elektrotechnische und Druckindustrie. - Das Stadtbild wird v.a. von Gebäuden aus dem 19. Jh. geprägt. - K., um 1590 als Gärtnersiedlung gegründet (1598 belegt), nahm erst mit der um 1800 einsetzenden industriellen Entwicklung seinen Aufschwung (1825: 675 Ew.; 1865: 4.815 Ew.; 1905: 35.772 Ew.); 1865 wurde K. Stadt. Nach dem Ersten Weltkrieg fiel K. an Polen. 1953-1956 trug die im Zweiten Weltkrieg kaum zerstörte Stadt den Namen „Stalinogród“. *3