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Diese
Straße führte laut Adressbuch 1940/41 von der Bruchstraße (Wandy) zur
Schützenstraße (Sienkiewicza Henryka). Alle damaligen Wohnhäuser waren
Eigentum der „Gewoba“, Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft e.G.m.b.H.,
die ihren Sitz in der linksseitig der Oder gelegenen Oderstraße hatte.
Auf einem Stadtplan von 1939 war diese Straße weitergezeichnet bis zur
südlich von der Bruchstraße gelegenen Blumenstraße (Kościuszki Tadeusza).
Kattowitz, poln. Katowice, Hauptstadt der Wwschaft Katowice (Kattowitz),
Polen, auf der Oberschlesischen Platte, 359.900 Ew.; kath. Bischofssitz;
Zweigstelle der Poln. Akademie der Wissenschaften und der Akademie der
Schönen Künste, Schlesische Universität (1968 gegr.) und vier weitere
Hochschulen, Bergbauinstitut, Schlesisches Geschichts- und
Diözesanmuseum, Schlesisches Theater, Planetarium, Schlesische
Philharmonie, zoologischer Garten. K. ist das Zentrum des
Oberschlesischen Industriegebiets; Steinkohlenbergbau, Eisen- und
Zinkhütten, Maschinenbau, chemische, elektrotechnische und
Druckindustrie. - Das Stadtbild wird v.a. von Gebäuden aus dem 19. Jh.
geprägt. - K., um 1590 als Gärtnersiedlung gegründet (1598 belegt), nahm
erst mit der um 1800 einsetzenden industriellen Entwicklung seinen
Aufschwung (1825: 675 Ew.; 1865: 4.815 Ew.; 1905: 35.772 Ew.); 1865
wurde K. Stadt. Nach dem Ersten Weltkrieg fiel K. an Polen. 1953-1956
trug die im Zweiten Weltkrieg kaum zerstörte Stadt den Namen „Stalinogród“.
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