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Krótka

 

Kurze Straße  
   
Zawadzkiego (Stadtplan 1980)

betrifft Nord-Süd-Ausdehnung, die West-Ost ist nach 1987 neu angelegt

Sternberger Straße (Adressbuch 1928/29)

betrifft Nord-Süd-Ausdehnung
 

Die „Kurze Straße“ war bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine Straße zwischen Leopoldstraße (Słowackiego Juliusza) und Roßstraße (Młodzieży Polskiej, aleja), also mitten im Stadtkern gelegen.
Heute ist im Nordosten der Stadt diese nahezu rechtwinklig verlaufende Straße so benannt. Zwischen den beiden Weltkriegen wurde in Frankfurt (Oder) der Wohnungsbau vorangetrieben, vor allem aber in den Außenbezirken. Besonders in der Dammvorstadt wurden neue Straßen angelegt bzw. vorhandene bebaut. Die Häuser dieser Straßen erhielten Kanalisation, die Straßen selbst wurdenp gepflastert und mit Beleuchtung versehen. Dazu gehört auch die Sternberger Straße (siehe auch Jagiełły Władysława). Die Sternberger Straße in ihrer Ausdehnung ab 1940, nämlich herangeführt an die Kreuzung mit der Hirtenstraße (Mieszka I), dem Pulverweg (
Konstytucji 3 Maja) und der Straße An der Wachsbleiche (ebenfalls Konstytucji 3 Maja) ist nur teilweise in die jetzige Krótka eingegangen. Das heißt: nur der südliche, also der Teil, der seit 1928/29 bis zu seiner Erweiterung so benannt war.

Zawadski, Aleksander, poln. Politiker, geb. 16.12.1899 Bendzin, gest. 07.08.1964 Warschau; wurde 1923 Mitglied der KP, war 1928-1939 in Haft, seit 1939 in der UdSSR, dort 1943 Mitgründer des Verbandes der poln. Patrioten, seit 1944 Mitglied des Politbüros der kommunistischen Partei (seit 1948 Polnische Vereinigte Arbeiterpartei); 1943-1944 Stellvertretender Oberkommandierender der Polnischen Volksarmee (in der UdSSR); in Polen 1945-1948 Wojewode von Ślask-Dabrowski, 1949-1952 Stellvertretender Ministerpräsident, l952-1964 Vorsitzender des Staatsrates (Staatsoberhaupt).
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