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Konopnickiej Marii

Maria-Konopnicka-Straße

Kleine Blumenstraße (Stadtplan 1931)

 



Konopnickiej Marii, 2000
Quelle: Archiv Eckard Reiß


 

Von der 1 Maja (Crossener Straße) nach Norden abzweigende Straße, die bis zur Kochanowskiego Jana, dem ehem. Weidendamm, führt und die Kościuszki Tadeusza (Blumenstraße) quert. Die Blumenstraße wurde somit von der Kleinen Blumenstraße gekreuzt.

Konopnicka, Maria, Pseud. Marko und Jan Sawa, poln. Dichterin, Literaturkritikerin und Übersetzerin, geb. 23.05. 1842 Suwałki, gest. 08.10.1910 Lemberg. Lyrikerin, die die innere Zerrissenheit der poln. Gesellschaft behandelte, wobei sie dem Bauernproblem und -milieu besondere Aufmerksamkeit widmete: „Aus der Vergangenheit“ (1881), „Der freie Tagelöhner“, „Schwur“ u.a. In deutscher Übersetzung erschienen eine Reihe von Novellensammlungen und Erzählungen („Leben und Leiden“, „Geschichten aus Polen“, „Sommernächte“, „Fränzchen“, „Unser Gaul“, „Marysia und die Heinzelmännchen“). Ihr Hauptwerk, das Epos „Pan Balcer w Brazylii“ (1910), dt. „Herr Balcer in Brasilien“, schildert das harte Schicksal poln. Emigranten. Auch in ihrer Novellistik gestaltete sie gesellschaftliche Probleme in „realistischen Bildern“. K. verfasste ferner literarische Prosastudien und Reiseschilderungen. *2 *3