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Juden
sind in Frankfurt ab 1294 nachzuweisen. Der Frankfurter Judenfriedhof
wurde 1399 zum ersten mal erwähnt. *8 Er ist somit der älteste seiner Art
in der Mark.
Der Jüdische Friedhof, welcher in dem Winkel zwischen der Crossener
Chaussee (1
Maja,
Transportowa) und der Chaussee nach Kunersdorf (Szosa Rzepińska) lag, war Eigentum der Synagogengemeinde.
Das berühmteste Grab ist das des Rabbiners Joseph Teomin, der 1792
verstarb. „Primus Godem“ (erster Mensch unter Gleichen) wurde er von
seinen Glaubensbrüdern genannt. Er erlangte Weltruf durch die von ihm
verfassten Kommentare zu den jüdischen Speisegesetzen. So wurde er
hauptsächlich von den orthodoxen Juden hoch verehrt, die zu seinem Grab
pilgerten. *13
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