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Jüdischer Friedhof                                       

(Adressbuch 1940/41)

Juden sind in Frankfurt ab 1294 nachzuweisen. Der Frankfurter Judenfriedhof wurde 1399 zum ersten mal erwähnt. *8 Er ist somit der älteste seiner Art in der Mark.
Der Jüdische Friedhof, welcher in dem Winkel zwischen der Crossener Chaussee (
1 Maja, Transportowa) und der Chaussee nach Kunersdorf (Szosa Rzepińska) lag, war Eigentum der Synagogengemeinde.
Das berühmteste Grab ist das des Rabbiners Joseph Teomin, der 1792 verstarb. „Primus Godem“ (erster Mensch unter Gleichen) wurde er von seinen Glaubensbrüdern genannt. Er erlangte Weltruf durch die von ihm verfassten Kommentare zu den jüdischen Speisegesetzen. So wurde er hauptsächlich von den orthodoxen Juden hoch verehrt, die zu seinem Grab pilgerten. *13