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Diese Straße
führt, vom Roßmarkt (Przyjaźni, plac)
kommend, direkt auf die Oderbrücke zu. Ab der
Mickiewicza Adama (der ehem. Straße „An der
Seiden-fabrik“) ist sie neuerdings Fußgängerzone. Die Friedrichstraße -
ebenso wie die anschließende Sonnenburger Straße (Słowackiego Juliusza)
- hieß ab dem 1. Oktober 1945 Armii Czerwonej. Dieser Name wurde in
einem Protokoll des Słubicer Städtischen Nationalrates vom 7. November
1947 noch benutzt. *26 *28 Die Umbenennungen in die heutigen
Straßen-namen kann man um 1948 vermuten.
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In der Jedności Robotniczej Nr.18 befindet sich die Stadtbibliothek
Słubice. Ihr angeschlossen sind Filialen in Kunowice und anderen
Ortschaften in der ganzen Gemeinde, und seit dem Jahr 1999 auch des
Kreises Słubice. In der Erwachsenenabteilung befinden sich zwei
Leseräume mit Plätzen für ca. 80 Leser und Leserinnen. Seit 1995 sind
manche Dienste computerisiert, und seit ein paar Jahren ist der Zugang
zum Internet gegeben. Im Jahr 2001 wurde ein Raum für die
Regionalabteilung vorbereitet. Die Kinderabteilung ist ganz in den
Händen von Kindern. An den Wänden hängen plastische Werke der kleinen
Leser.
Es gibt auch Sammlungen von Wörterbüchern und multimedialer
Enzyklopädien. Zur Verfügung der blinden Leser stehen Bücher auf
Kassetten, die sog. „gesprochenen“ Bücher. Sehr oft werden Treffen mit
Schriftstellern organisiert. *21
„Friedrichstraße - Kaiser Friedrich III. 1831-1888“, so heißt es in
Adressbüchern von Frankfurt (Oder).
Friedrich, als Kronprinz Friedrich Wilhelm genannt, Kaiser (seit
09.03.1888) und König von Preußen (als Friedrich III., seit 09.03.1888),
geb. 18.10.1831 Potsdam, gest. 15.06.1888 Potsdam, Sohn Wilhelms I.;
Vater Wilhelms II., verheiratet 1858 in London mit der britischen
Prinzessin Viktoria, die starken Einfluss auf seine liberale Einstellung
hatte. Im Deutschen Krieg 1866 hatte er wesentlichen Anteil am Sieg von
Königgrätz, im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 am Sieg von Sedan und
der Einschließung von Paris. In der Frage der Reichsgründung 1870/71
wollte F. widerstrebende dt. Fürsten notfalls mit Gewalt in ein
unitarisches Reich zwingen. Dieses ausgeprägte monarchische Bewusstsein
stand in Widerspruch zu seinen liberalen Neigungen, die ihn mehrfach in
starken Gegensatz zur Politik Bismarcks brachten. Der Regierungszeit F.s
galten die Hoffnungen des liberalen und freisinnigen Bürgertums. F.
starb nach nur 99 Tagen Regierung („Neunundneunzig-Tage-Kaiser“) an
Kehlkopfkrebs. *3
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