Chrobrego Bolesława
 
Boleslaw-I.-Chrobry-Straße

Leissower Straße (Adressbuch 1926/27)

 

Diese Straße ist eine von mehreren Straßen, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges nach Orten der näheren Umgebung östlich der Oder benannt waren. Hier: Leissow (heute: Lisów) eine Gemeinde nördlich der Dammvorstadt gelegen.
Zu dieser Straße gehört noch eine nach Norden abzweigende befestigte Kopfstraße, die neuerdings jedoch unbefestigt bis hinter die Kirche zu den neuerbauten Einfamilienhäusern verlängert ist.

BoIesław I. Chrobry, „der Tapfere“, geb. 966 oder 967, gest. 17.06.1025, Herzog (seit 992), König (1025), Piast, Sohn Mieszkos I; gewann Kleinpolen und Mähren; 1002-1004 beherrschte er Böhmen. Durch die Errichtung des Erzbistums Gnesen (Akt von Gnesen, 1000) erreichte er die Unabhängigkeit von der Reichskirche. In drei Kriegen (1002-1018) gegen König Heinrich II. und die Přemysliden konnte er die Niederlausitz als Reichslehen sowie Teile der Mark Meißen der poln. Krone angliedern und seine Stellung gegenüber dem Römischen Reich festigen. *3