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Bohaterów, plac


Bohaterów, plac, 2003
Quelle: Walter Hausdorf

Heldenplatz


Poległych, pl. (Gefallenen-Platz) *14
Neuer Markt (Adressbuch 1846)




 

Als Neuer Markt wurden zwei tangierende, jedoch seitlich versetzte Freiflächen bezeichnet. Der Name ist von dem Neuen Markt linksseitig der Oder übernommen worden, den seit 1824 ein Platz trug, der dann Wilhelmsplatz hieß. Am Vorabend der 200-Jahrfeier des Königreiches Preußen, am 17.01.1901, wurde im damaligen Haus Neumarkt Nr. 10a (später Nr. 30) eine Diakonissenstation der „Frauenhilfe“ des evangelischen kirchlichen Hilfsvereins im Beisein der Prinzessin Reuß und des Regierungspräsidenten von Puttkammer eingeweiht. *1
Der einheitliche Name für den „Doppel“-Platz östlich der Oder wurde schließlich aufgegeben. Am 01.10.1945 wurde der nördliche Teil zum Poległych, pl. (Gefallenen-Platz) und der südliche Teil zum Wolności, plac (Platz der Freiheit) erklärt. Am 20.07.1949 wurde auf dem Poległych, pl. das Kriegerdenkmal „Brüderlicher Kampf“ von Mieczysław Krajniak enthüllt. Von 1945-1948 befanden sich an dieser Stelle 32 russische Soldatengräber, die sicherlich für den Namen Gefallenen-Platz ausschlaggebend waren. Die Umbettung erfolgte zunächst auf den Dammfriedhof
und später auf den Soldatenfriedhof Cybinka (Ziebingen), wo diese Gefallenen schließlich ihre letzte Ruhestätte fanden. Es muss angenommen werden, dass mit der Denkmalseinweihung der Name des Platzes in „Heldenplatz“ geändert wurde. *26