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Nach
einer verdienstvollen Frankfurter Familie ist die ehemalige Mendesche
Privatstraße benannt, die von der Ebertusstraße zur
Leipziger Straße führt.
Die aus Berlin kommende, verzweigte Kaufmannsfamilie hatte sich Ende des
14. Jh. auch in Frankfurt (Oder) niedergelassen und gehörte hier zu den
führenden patrizischen Geschlechtern. 1430 ist zum 1. Januar in Lübeck
unter den Herren Ratssendboten der Städte der Deutschen Hanse „von
Vrankenvorde: Merten van Winsen“ aufgeführt.
Unter den bedeutenden Persönlichkeiten befinden sich vor allem:
Wins, Albrecht, auch Winse, Winß, Bürgermeister, gest. 16.07.1583.
Wins, Christoph, Bürgermeister, gest. 20.06.1553.
Wins, Andreas, Mediziner, gest. 1529 Frankfurt (Oder).
Wins, Claus, Bürgermeister, (15./16. Jh.), siehe auch:
Weinberge.
Ein Testament des Patriziers Albrecht Wins von 1545 weist auf den von
ihm veranlassten Neubau der Georgenkirche hin. Namens der Familie Wins(e)
setzte er eine Almosenstiftung aus, die jedem Armen alle Quartale einen
Groschen zusprach. Auch für vielleicht in Armut geratene eigene
Familienmitglieder wurde Vorsorge in finanzieller Hinsicht durch zwei
mögliche Freistellen getroffen. 1558 hinterlegte man beim Rat die
bedeutende Summe von 1000 Gulden, wofür dieser eine jährliche Rente von
60 Gulden für Hospital- und andere Wohltätigkeiten zu verwenden hatte.
Andreas Wins war Professor an der Universität Frankfurt (Oder) und im
Sommersemester 1522 Rektor der Viadrina.
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