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Bezeichnung einer Straße über eine Erhebung, die in „F. W. Knüppels
Karte der Höhen-gemarkung von
Frankfurt an der Oder (1738)“ als „Weinberge“ bezeichnet ist. Die
Namensgebung bezieht sich auf den hier betriebenen Weinanbau (Traubenweg,
Winzerring).
Die Markendorfer Straße und der Weinbergweg, beides
Verbindungsstraßen zwischen der
August-Bebel-Straße und
der Leipziger Straße (damalige Wilhelm-Pieck-Straße)
wurden durchgehend in Otto-Grotewohl-Straße umbenannt. Die zwischen 1976
und 1980 erbaute Verbindungsstraße von der
Leipziger Straße
(damalige Wilhelm-Pieck-Straße) zur
Heinrich-Hildebrand-Straße
nannte man ebenfalls Otto-Grotewohl-Straße. Die Rückbenennung der beiden
ersten Straßen auf ihre ursprünglichen historischen Namen erfolgte
1992. Das Teilstück zwischen
Leipziger Straße und
Heinrich-Hildebrand-Straße erhielt den Namen
Robert-Havemann-Straße.
Grotewohl, Otto, Politiker, geb. 11.03.1894 Braunschweig, gest.
21.09.1964 Berlin.
G. trat 1908 der Sozialistischen Arbeiterjugend und der SPD bei,
Vorsitzender des Bildungsvereins junger Arbeiter. 1920 Wahl in den
Braunschweigischen Landtag, 1921-24 hatte er Ministerämter inne; danach
Vorsitzender des SPD-Landesverbandes, Präsident der
Landesversicherungsanstalt, 1925-33 Mitglied des Reichstags. 1946
Mitgründer der SED, Vorsitzender der SED 1946 bis 1954,
Ministerpräsident der DDR 1949 bis 1964.
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