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Weinbergweg

1992

Altberesinchen, Süd
15232, 15236

Otto-Grotewohl-Straße, 1966
Weinbergweg, 1933

Bezeichnung einer Straße über eine Erhebung, die in „F. W. Knüppels Karte der Höhen-gemarkung von Frankfurt an der Oder (1738)“ als „Weinberge“ bezeichnet ist. Die Namensgebung bezieht sich auf den hier betriebenen Weinanbau (Traubenweg, Winzerring).
Die Markendorfer Straße und der Weinbergweg, beides Verbindungsstraßen zwischen der August-Bebel-Straße und der Leipziger Straße (damalige Wilhelm-Pieck-Straße) wurden durchgehend in Otto-Grotewohl-Straße umbenannt. Die zwischen 1976 und 1980 erbaute Verbindungsstraße von der Leipziger Straße (damalige Wilhelm-Pieck-Straße) zur Heinrich-Hildebrand-Straße nannte man ebenfalls Otto-Grotewohl-Straße. Die Rückbenennung der beiden ersten Straßen auf ihre ursprünglichen historischen Namen erfolgte 1992. Das Teilstück zwischen Leipziger Straße und Heinrich-Hildebrand-Straße erhielt den Namen Robert-Havemann-Straße.

Grotewohl, Otto, Politiker, geb. 11.03.1894 Braunschweig, gest. 21.09.1964 Berlin.
G. trat 1908 der Sozialistischen Arbeiterjugend und der SPD bei, Vorsitzender des Bildungsvereins junger Arbeiter. 1920 Wahl in den Braunschweigischen Landtag, 1921-24 hatte er Ministerämter inne; danach Vorsitzender des SPD-Landesverbandes, Präsident der Landesversicherungsanstalt, 1925-33 Mitglied des Reichstags. 1946 Mitgründer der SED, Vorsitzender der SED 1946 bis 1954, Ministerpräsident der DDR 1949 bis 1964.