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Weinberge

1953

Güldendorf
15236

Weg unterhalb der ehemaligen Weinberge im Süden von Güldendorf. Der Weg befindet sich im Tal zwischen diesen Weinbergen und den Lossower Bergen.
Weingärten bzw. Weinberge werden bei Tzschetzschnow in Urkunden seit dem 13. Jh. erwähnt. In einer Urkunde aus dem Jahre 1528 werden sieben Weinbergbesitzer namentlich aufgeführt, so auch der Frankfurter Patrizier und Bürgermeister Claus Wins (Winsestraße), der zwei Weinberge besaß. Ende des 18./Anfang des 19. Jh. geht der Weinbau zurück. Auf den ehemaligen Weinbergen wird immer mehr Obst angebaut. Im Juli 1926 berichtet die hiesige Oder-Zeitung, dass „der letzte Vertreter des hier einstmals in Blüte gestandenen Weinbaus ... zu Grabe getragen“ wurde.