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Schubertstraße

1948

West
15234

Zeugmeisterstraße, 1938

Diese Straße erschließt das Gewerbegebiet „Seefichten“ von der Straße Birnbaumsmühle. Mit der Entwicklung von „Seefichten“ wurde vor mehr als 150 Jahren begonnen. Anstoß dazu gab die Erbauung der Eisenbahntrasse Berlin – Frankfurt (Oder), die 1842 in Betrieb genommen wurde. Seit 1882 gab es dort ein Artillerie-Depot und einen Exerzierplatz. Mit dem Siedlungsbau wurde 1936 begonnen.

Schubert, Franz (Peter), Komponist, geb. 31.01.1797 Liechtental (Wien), gest. 19.11.1828 Wien.
Den ersten Musikunterricht erhielt der begabte S. von seinem Vater und dem Chordirigenten der Liechtentaler Pfarrkirche, Holzer. Als elfjähriger Knabe wurde S. aufgrund seiner guten Sopranstimme in die Wiener Hofkapelle und in das kaiserliche Konvikt der Chorknaben der Kapelle aufgenommen. Seit 1818 lebte und wirkte S. in Wien als freischaffender Künstler. Ausnahmen bildeten die Sommermonate 1818 und 1824 (Musiklehrer beim ungarischen Grafen Joh. K. Esterhazy sowie Aufenthalte in Salzburg und Graz). 1823 Ernennung Schuberts zum Ehrenmitglied des Steiermärkischen Musikvereins. Die Wiener Jahre verbrachte S. im Kreise seiner Freunde und Förderer. Das schöpferische Erbe des 31jährigen F. Schubert umfasst nahezu 1000 Kompositionen, darunter 634 Lieder mit Klavierbegleitung – u.a. 51 Vertonungen von Gedichten J. W. v. Goethes, 45 Vertonungen von Gedichten F. v. Schillers. S. verhalf nicht nur dem Kunstlied zu neuen Ausdrucksformen, sondern er ist ebenso als ein bedeutender Sinfoniker zu schätzen – 9 Sinfonien. Hohe Wertschätzung verdienen seine Kammer- musikwerke („Forellenquintett“) und die Messen.