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Diese
Straße verbindet die Straße Wieselspring mit der
Friedrich-Ebert-Straße. Im Zuge des Siedlungsbaus Ende der 20er
/ Anfang der 30er Jahre des vorigen Jh.
Sauer, Wilhelm, Orgelbauer, geb. 31.03.1831 Schönbeck (Mecklenburg),
gest. 09.04.1916 Frankfurt (Oder).
Seine Ausbildung zum Orgelbauer erhielt S. bei seinem Vater sowie bei
Orgelbauern wie z.B. in Ludwigsburg und Paris. S. übernahm dann die
Leitung einer Filiale in Deutsch Krone (Pommern) und gründete am
01.10.1857 eine eigene Orgelbaufirma in Frankfurt (Oder), die er bis
1910 leitete und die sich bald zum führenden Orgelbauunternehmen in
Preußen entwickelte. Anfänglich in Mieträumen, stellte sie jährlich etwa
fünf Großorgeln her. Beschäftigt waren 10-15 Gehilfen. S. erbaute u.a.
die Orgeln für die Thomaskirche in Leipzig (1889), für den Dom in Bremen
(1894), die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin (1895) und die
Orgel im Berliner Dom (1905). Ehrungen brachte die Berliner Domorgel dem
„akademischen Künstler“ (1883) und dem Königlich Preußischen
Hoforgelbaumeister (1884) auch ein – seine Majestät würdigte S. mit dem
Roten Adlerorden. Seit 1910 wurde das Unternehmen von Paul Walcker,
Bruder des Ludwigsburger Orgelbaufirmenchefs und seit 1892 Mitarbeiter
S.s, geleitet und 1916 ganz übernommen.
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