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Straße in der von Martin Kießling
(Kießlingplatz) geschaffenen Wohnsiedlung
Paulinenhof,
siehe auch: Albert-Fellert-Straße,
Albert-Lortzing-Straße,
Franz-Liszt-Ring,
Georg-Friedrich-Händel-Straße,
Harfenweg,
Hermann-Boian-Straße und
Joseph-Haydn-Straße. Die Straßen dieser Siedlung wurden ursprünglich nach Städten der Ostmark benannt. Diese sind sämtlich unter
Paulinenhof aufgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte eine Umbenennung. Mehrheitlich erhielten sie Namen von Komponisten.
Tschaikowski, Peter (Pjotr Iljitsch), Komponist, Dirigent, geb. 25.04.1840 (07.05.1840 nach dem Gregorianischen Kalender) Wotkinsk (Russland), gest. 25.10.1893 (06.11.1893 nach dem Gregorianischen Kalender) Petersburg.
Die Liebe zur Musik wurde bereits im Kindesalter geweckt – mit fünf Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht. T. sollte die Beamtenlaufbahn einschlagen und so besuchte er ab 1850 die Rechtsschule in Petersburg. Nach dem Examen 1859 wurde er Beamter im dortigen Justizministerium. Seiner inneren Berufung zum Musiker/Komponisten folgend, gab er die Beamtenstellung auf und nahm 1863 das Musikstudium am Petersburger Konservatorium auf. 1866 wurde T. an das Moskauer Konservatorium als Lehrer für Musiktheorie berufen. Einige Jahre war er ebenfalls als Musikkritiker tätig. Er reiste als Komponist und Dirigent sowie Musikkritiker in die Schweiz und nach Italien. In Russland widmete sich T. intensiv seinem kompositorischen Schaffen. Als Tonschöpfer von Opern, Balletten, Sinfonien, Klavierkonzerten, dem Violinkonzert sowie der Kammer- und Vokalwerke hinterließ er der Musikwelt Kompositionen wie z.B. „Der Nussknacker“, „Schwanensee“, „Carpriccio Italien“ und „Eugen
Onegin“.
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