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Promenadengasse

1846

Zentrum
15230

Promenadengasse oder Promenade, 1909
Promenadengasse, 1846

Bade Gasse, 1809 (Karl-Marx-Straße bis Wollenweberstraße)
Bader-gaße, 1706
Bader-Gäßlein, 1683
Hinnder Gasse, 1567

Canal Gasse, 1809 (westlich der Wollenweberstraße
Mumen-gaße, 1706
Muhmen Gäßlein, 1683
Mhuemen geßlein, 1594
Hinter Alb(recht) scharffen, 1567




Promenadengasse, um 1912
Promenadengasse,
um 1912

Vor der Bebauung der nunmehrigen Karl-Marx-Straße war diese Gasse die westliche Verlängerung der Schmalzgasse (Schmalzstraße).
1825 unterbreiteten interessierte Bürger den Vorschlag, an der Kanalgasse die Stadtbefestigung zu durchbrechen und einen direkten Zugang zu den sog. Kommandantengärten, die alte Wallanlage, zu schaffen. Im Januar 1827 wurde der neue Weg mit der kleinen Brücke über den Stadtgraben zur öffentlichen Nutzung freigegeben. Beim Mauerdurchbruch befand sich eine Tür, die nachts auf Forderung der Stadt verschlossen wurde. Nach der Fertigstellung der „Neuesten Anlage“ im Jahre 1845, die Umwandlung der Wallanlage in einen Park, dürfte die Kanalgasse den Namen Promenadengasse erhalten haben. Sie blieb bis 1945 der einzige Zugang zum Park von der Stadt her. Erst mit der Niederlegung der Reste der Stadtmauer in den Nachkriegsjahren entstand die jetzt nahezu ununterbrochene Öffnung. Die nach den Plänen von Joseph Peter Lenné und unter der Bauleitung des Frankfurter Professors Friedrich Schmeißer entstandenen Grünanlagen wurden von den Frankfurtern schlechthin als „Anlagen“ bezeichnet. Erst nach 1945 bürgerte sich die Bezeichnung Stadtpark und in den fünfziger Jahren Lennépark ein.