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Mühlenweg

1991

Neuberesinchen
15232

Georgi-Dimitroff-Allee, 1978
Güldendorfer Straße, 1941
Tzschetzschnower Oberweg, 1846

Mühlenweg - Wasserturm Neuberesinchen, Schulsternwarte, 70-80er Jahre

Mühlenweg -
Wasserturm Neuberesinchen,
Schulsternwarte, 70-80er Jahre

Die 1978 in Betrieb genommene Georgi-Dimitroff-Allee im Neubaugebiet Neuberesinchen ist nicht identisch mit dem Streckenverlauf des alten Mühlenweges der zu den drei Mühlen in Güldendorf führte. Heute verbindet der Mühlenweg im Osten einen Teil der Güldendorfer Straße mit der westwärts stadtauswärts führenden Straße Am Goltzhorn. Ein Teil des Straßenverlaufs führt über den ehemaligen Tzschetzschnower Oberweg, der bereits vor 1846 angelegt wurde. Diese Neuberesinchen umgehende Straße wurde 1978 nach dem bulgarischen Arbeiterführer und Staatsmann Dimitroff, Georgi, 1882-1949, benannt. 
1933 im Reichstagsbrandprozess in Leipzig angeklagt, wurde er zum Ankläger des Faschismus. 1935-43 Generalsekretär der Kommunistischen Internationale, seit 1946 Ministerpräsident und Generalsekretär der KP Bulgariens. 

Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 06.12.1990 wurde die Georgi-Dimitroff-Allee in Mühlenweg umbenannt und stellt somit die gedankliche Verbindung zum Güldendorfer Mühlental her.