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Mozartstraße

1947

West
15234

Zehmestraße, 1933

Mit dem Siedlungsbau am Stadtrand wurde diese Straße, die nach dem Frankfurter Zehme (Zehmeplatz) benannt wurde, angelegt.

Mozart, Wolfgang Amadeus, getauft Johannes Chrysostomus Wolfgang Ludwig bzw. Theophil, Komponist, geb. 27.01.1756 Salzburg, gest. 05.12.1791 Wien.
Mozarts außergewöhnliche musikalische Begabung zeigte sich bereits in frühester Kindheit. Im Alter von 5 Jahren schrieb er erste Kompositionen: Menuett und Trio. Den Vater bewog es daher, seinen Sohn als Wunderkind vorstellen zu müssen. So begannen im Januar 1762 für einige Jahre die ersten Reisen Wolfgang Amadeus´ und seiner begabten Schwester „Nannerl“ u.a. nach München, Wien, Paris, Versailles und London. In dieser Zeit entstanden bereits die ersten Sinfonien. 1768 Entstehung der ersten musikalischen Bühnenwerke: Die drei Italienreisen, 1769 bis 1772, verliefen erfolgreich (Kompositionsaufträge, Konzerte, Würdigungen). Im August 1772 erhielt M. vom Fürsterzbischof von Salzburg eine bezahlte Konzertmeisterstelle sowie 1779 auch als Hoforganist. M. ließ sich 1781 als freischaffender Komponist und Musiker in Wien nieder. Auch von Wien aus unternahm M. zahlreiche Reisen u.a. nach Dresen, Leipzig, Berlin, Frankfurt (Main) und mehrmals nach Prag. Während der Pragaufenthalte – Aufführung seiner Oper „Figaros Hochzeit“ (1787), Uraufführung von „Don Giovanni“ (1787), und Uraufführung der Oper „La clemenza di Tito“ (1791) – wurde M. sehr gefeiert und genoss hohe Wertschätzung. In Wien wurden die Opern „Cosi fan tutte“ (1790) und „Die Zauberflöte“ (1791) uraufgeführt. W. A. Mozart hinterließ einen umfangreichen Schatz an Tonschöpfungen, der im Köchel-Verzeichnis (KV) chronologisch-thematisch systematisiert ist. So schrieb er u.a. 41 Sinfonien, 21 Opern, 22 Streichquartette, 25 Klavierkonzerte sowie Konzerte für weitere Instrumente, ferner Sonaten, zahlreiche Orchesterwerke, Messen, Kantaten, Motetten sowie zahlreiche Vokalkompositionen.