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Maxim - Gorki - Straße

1948

Nuhnenvorstadt
15234

Fontanestraße, 1948 (der an der Realschule entlangführende Straßenabschnitt)

Zum Zeitpunkt der Benennung der Straße war sie Verbindungsstraße zwischen der Rathenaustraße und der Fontanestraße. Heute ist sie eine von der Rathenaustraße winklig zur August-Bebel-Straße führende Seitenstraße, deren südlich abgewinkelter Teil dem Südteil der Fontanestraße entspricht.

Gorki, Maxim, eigentlich Alexej Maximowitsch Peschkow, Schriftsteller, geb. 28.03.1868 Nischni Nowgorod, gest. 18.06.1936 Moskau.
Bedeutender russischer Schriftsteller. Seine Erfahrungen mit den Ausgestoßenen der zaristisch-feudalen Gesellschaft gaben ihm den literarischen Anstoß und ziehen sich leitmotivisch durch sein Werk. In die deutsche Theaterchronik ist G. als Dichter des „Nachtasyl“ (1902) eingegangen. Weitere Werke u.a. „Die Mutter“ (1907), „Der Sohn der Nonne“ (1911).

Das Frankfurter Theaterpublikum hatte seit 1903 Begegnungen mit Werken Gorkis. Damals, wie auch 1925 gelangte das „Nachtasyl“ zur Aufführung. Die Inszenierung weiterer Werke G.s folgte. Lesungen aus dem Roman „Die Mutter“ und anderer Werke wurden durchgeführt.