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Lennéstraße

1914

Nord 
15234

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Lennéstraße - von der Bergstraße aus, 2001

Diese Straße ist 1912/13 neu angelegt worden. Sie führt von der Bergstraße zu dem ehemaligen Krankenhaus. Diese Verbindungsstraße zwischen der Bergstraße und der Goepelstraße eröffnete die Bebauung der Hochfläche im Nordwesten. Hier breitete sich vor allem ab 1930 das Villenviertel aus (Hansaviertel, siehe Hansastraße). In der Lennéstraße 89 wohnte der bekannte Architekt Josef Gesing (Josef-Gesing-Straße). 

Lenné, Peter Joseph, Gartenbaumeister, geb. 29.09.1789 Bonn, gest. 23.1.1866 Potsdam.
Nach einer Gärtnerlehre und ausgedehnten Studienreisen, die ihn u.a. nach Paris und München führten, wurde L. 1816 als Gartenhilfe in Sanssouci bei Potsdam angestellt. In den folgenden Jahren stieg er bis zum preußischen Generalgartendirektor auf. Im Mittelpunkt seines Schaffens standen die Parkanlagen von Sanssouci. In der Region gestaltete er zudem mehr als 20 Parks, darunter die in Neu Hardenberg im Oderbruch und Crieven bei Schwedt. Durch die Anlage von Volksgärten (u.a. Berliner Tiergarten) und städtischen Grünanlagen wie in Frankfurt (Oder) sowie durch die Verbindung einzelner Stadtteile mittels Grünzügen schuf er die Grundlagen für die moderne Landschaftsgestaltung. L. gründete u.a. die Königliche Gärtner-Lehranstalt und die Königliche Landesbaumschule. Er war Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Nach Plänen von L. wurden in Frankfurt (Oder) von 1833 bis 1845 der Altstadt-Stadtwall mit Stadtgraben in Parkanlagen umgewandelt (Lennèpark). Seinen Namen findet man in Frankfurt (Oder) mehrfach (Park, Passage).