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Leipziger Platz |
1879 |
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Altberesinchen |
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Nach der Eröffnung der Bahnstrecke Berlin – Frankfurt (Oder) entstand nördlich der Müllroser Straße (seit 1879
Große Müllroser Straße), in der Nähe des neu errichteten Bahnhofs, ein neues Stadtviertel. In den zwei- bis dreigeschossigen Zweckbauten im Stadtteil Beresinchen (heute Altberesinchen genannt) wohnten vornehmlich die Arbeiter und niederen Angestellten der Eisenbahn. Mit der systematischen Bebauung des Stadtteils entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Straßen, die vorwiegend nach Städten und Gemeinden benannt wurden
(Cottbuser Straße,
Dresdener Straße,
Görlitzer Straße, Leipziger Platz,
Leipziger Straße und
Peitzer Straße) sowie die Carlstraße (heutige
Fürstenberger Straße) und die
Tunnelstraße. In den 20er Jahren des 20. Jh. kamen die
Lübbener Straße,
Mixdorfer Straße,
Spremberger Straße und die Züllichauer Straße (heutige
Finkenheerder Straße) hinzu. Zwischen
Dresdener Straße,
Leipziger Straße und
Große Müllroser Straße gelegener Platz, dessen Schreibweise von der Namensnennung 1879 bis 1920 „Leipzigerplatz“ war. Mit dem einsetzenden rasanten Mietwohnungsbau in Beresinchen war Ende der 70er Jahre des 19. Jh. der Leipziger Platz bereits umbaut und somit Wohnadresse. 1883 konnte an diesem Platz die Beresinchenschule eröffnet werden. Im Sommer 1936 erhielt dieser Platz vor der damals neuerbauten Turnhalle den Uhrenbrunnen. |