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Hellweg

1922

Nuhnenvorstadt
15234

Hellweg, ein an den Seiten abschüssig gemachter Weg, damit das Wasser abfließen kann. Wegen seiner Lage auf dem Bergrücken war dies beim Bau des Weges von vornherein gegeben. Abgeleitet von halden, hälden, hellen: sich neigen, etwas neigen.
In einem Magistratsbeschluss vom 19. Mai 1931 heißt es, dass „die neu zu bauenden bzw. sich im Bau befindlichen Straßen in dem Stadtteil zwischen Güterbahnhof und Berliner Bahn“ – heute sprechen wir von der „Nuhnenvorstadt“ – „..nach Persönlichkeiten der neuen Zeit benannt werden (sollen).“ Weiter heißt es: „Der bisherige Hellweg ist Stresemann-Straße zu benennen.“ Nach allen vorliegenden Unterlagen wird es nicht zur praktischen Umbenennung gekommen sein. Weder im Adressbuch 1933 noch im nachfolgenden des Jahres 1935 ist eine Stresemannstraße aufzufinden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die im Zentrum gelegene Junkerstraße (heutige Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße) umbenannt.