|
Heimkehrstraße |
1980 |
|
Klingetal-Siedlung |
|
Straßenname nach dem Heimkehrlager Gronenfelde, das aus der Weiterbenutzung des Kriegsgefangenenlagers des Ersten Weltkrieges entstand. Das Lager diente ab 1919 der Unterbringung deutscher Umsiedler aus den nunmehr polnischen Gebieten der ehemaligen Provinzen Posen, Bromberg und Westpreußen sowie Deutschen aus Russland (z.B. Wolgadeutsche). Ab 1925 wichen die Baracken des Lagers Siedlungshäusern
(Akazienweg,
Dornenweg,
Eichenweg,
Eschenweg,
Platanenweg,
Ulmenweg). Das Areal nannte sich zunächst Heimkehrsiedlung. Kernstück ist die heute noch vorhandene Heilandskapelle, eine von russischen Kriegsgefangenen errichtete Holzkirche. |