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Der bisherige
Gronenfelder Weg ist zwischen
Lennéstraße und der Küstriner Bahn
(Am alten Bahndamm) so benannt. Seit Ende der 70er Jahre des 20. Jh. führt sie westwärts nur noch bis zur heutigen
Kieler Straße.
Mit der Benennung dieser Straße wurde der Auftakt dafür gegeben, wie es im Magistratsbeschluss vom 19. Mai 1931 heißt, dass „die von einer Hauptstraße abzweigenden bzw. mit ihr in Zusammenhang stehenden Straßen zwischen
Goepelstraße und
Bergstraße.. nach Hansestädten benannt werden (sollen). In erster Linie sind zu berücksichtigen Stettin, Stralsund, Lübeck, Rostock, Hamburg, Bremen und Königsberg.“ Die bereits benannten Straßen
(Finkensteig und Rankestraße (jetzige
Moskauer Straße) sind davon nicht betroffen.
Mit o.g. Beschluss wurde somit das „Hansaviertel“ gegründet. Zu den nach Hansestädten benannten Straßen gehören heute folgende:
Bremer Straße,
Greifswalder Weg,
Hamburger Straße, Hansastraße,
Magdeburger Straße,
Rostocker Straße,
Stralsunder Straße,
Stendaler Straße und
Wismarer Straße.
Hanse (fälschlich Hansa), germanisch „Schar“, eine Gemeinschaft der Kaufleute der meisten norddeutschen Städte im Mittelalter, entstand im 11. Jh. zur gemeinsamen Behauptung ihrer Vorrechte im Ausland. Unter der Führung Lübecks erlangte sie eine Seeherrschaft in der Ostsee und das wirtschaftlich-politische Übergewicht in Nordeuropa. Im 16. Jh. verfiel ihre Macht, im 17. Jh. löste sie sich ganz auf.
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