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Gubener Straße

1871

Zentrum, Gubener Vorstadt
15230

Gubenerstraße, 1871
Gubenerstraße (Steindamm), 1848
Steindamm, 1846

Gubener Straße, um 1998

Gubener Straße, um 1998

Hofansicht des sog. "Türmchenhauses", um 1998

Straße, die vom Zehmeplatz zum Carthausplatz unterhalb vom Kiliansberg und Klenksberg entlang führt. In dem Bruchstück einer Urkunde, die um die Wende des 13. Jh. ausgefertigt sein dürfte, wird als der früheste Hinweis auf die Gubener Vorstadtgemeinde ein Garten, „circa stedam“, an der heutigen Gubener Straße gelegen, erwähnt. Andererseits ist die Gubener Straße anscheinend gleichbedeutend mit der von Beckmann (Beckmannstraße) in der Gubener Vorstadt aufgeführten „Langen Gasse“. 
In dieser Straße befindet sich der am 17. Oktober 1882 übergebene Bau des Königlichen Friedrich-Gymnasiums mit Turnhalle.

Hofansicht des sog. "Türmchenhauses", um 1998

Von dieser Straße blickt man ebenso in die Hofseite des sogenannten „Türmchenhauses“ (siehe Lindenstraße). Wissmann (Käthe-Kollwitz-Straße) der langjährige Regierungs-präsident in Frankfurt (Oder) und Ehrenbürger der Stadt, kaufte um 1820 ein Haus am Steindamm und baute es zu einem Landhaus um – heutiges Haus Gubener Straße 16. Nach Wissmanns Tod kaufte dieses Haus der befreundete Oberlandesgerichtspräsident Dr. Friedrich Scheller, ebenfalls Ehrenbürger der Stadt Frankfurt (Oder). In diesem Haus herrschte zu Zeiten dieser beiden Freunde ein reges schöngeistiges Leben. 

Guben, Stadt in der Niederlausitz, Brandenburg, an der Lausitzer Neiße, etwa 50 km südlich von Frankfurt (Oder); Textil- und chemische Industrie; der östlich der Neiße gelegene Teil der Stadt ist polnisch (Gubin).