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Große Müllroser Straße

1879

Altberesinchen
15232

Müllroserstraße, 1846

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Große Müllroser Straße, Ecke Leipziger Platz, um 1998

Benannt nach der Kleinstadt, die südwestlich an die Stadt Frankfurt (Oder) angrenzt. Mit der Umbenennung des Weges „Kuhaue“ in Kleine Müllroser Straße im Jahre 1874 wurde, zur Unterscheidung der nunmehr beiden Müllroser Straßen, dieser das Adjektiv „groß“ zugeordnet. Nach der Eröffnung der Bahnstrecke Berlin – Frankfurt (Oder) entstand nördlich der Müllroser Straße, in der Nähe des neu errichteten Bahnhofs, ein neues Stadtviertel. In den zwei- bis dreigeschossigen Zweckbauten im Stadtteil Beresinchen (heute Altberesinchen genannt) wohnten vornehmlich die Arbeiter und niederen Angestellten der Eisenbahn. Mit der systematischen Bebauung des Stadtteils entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Straßen, die vorwiegend nach Städten und Gemeinden benannt wurden (Cottbuser Straße, Dresdener Straße, Görlitzer Straße, Leipziger Platz, Leipziger Straße und Peitzer Straße) sowie die Carlstraße (heutige Fürstenberger Straße) und die Tunnelstraße. In den 20er Jahren des 20. Jh. kamen die Lübbener Straße, Mixdorfer Straße, Spremberger Straße und die Züllichauer Straße (heutige Finkenheerder Straße) hinzu. Auch in den Häusern südlich der Müllroser Straße (Luckauer Straße und Kleine Müllroser Straße) mieteten und kauften sich Eisenbahnbeamte ein.