.

Gronenfelder Weg

1927

Klingetal-Siedlung
15234

Gronenfelder Weg, 1948
Heimkehrstraße, 1935 (Klingetal-Siedlung bis Hansastraße)
Heimkehrlager, 1935 (Ulmenweg bis Akazienweg)
Im Heimkehrlager, 1927 
Gronenfelder Weg, 1927

Alter Flurname, vermutlich für „Grünes Feld“.
Der Gronenfelder Weg führte bis in die 20er Jahre des 20. Jh. von der Goepelstraße, nördlich des Städtischen Krankenhauses (Stadthaus II), am Gut Gronenfelde vorbei bis zum Bahnhof Booßen. Teilabschnitte wurden 1933 Hansastraße, 1935 in Heimkehrstraße umbenannt. Am Gronenfelder Weg wurde im Ersten Weltkrieg ein Kriegsgefangenenlager eingerichtet, nach Ende des Krieges diente es als „Heimkehrlager“ zur Unterbringung umgesiedelter Deutscher aus östlichen Gebieten. Ab 1925 entstanden die ersten Siedlungshäuser, mit der bis in die 50er Jahre gebräuchlichen und heute noch oft benutzten Bezeichnung „Heimkehrsiedlung“. 
Im Juli 1936 wurde die Umgehungsstraße Booßen – Gronenfelder Weg – Birnbaumsmühle – Westkreuz dem Verkehr übergeben.