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Görlitzer Straße

1879

Altberesinchen
15232

Görlitzerstraße, 1876

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Görlitzer Straße, 2001

Nach der Eröffnung der Bahnstrecke Berlin – Frankfurt (Oder) entstand nördlich der Müllroser Straße (seit 1879 Große Müllroser Straße), in der Nähe des neu errichteten Bahnhofs, ein neues Stadtviertel. In den zwei- bis dreigeschossigen Zweckbauten im Stadtteil Beresinchen (heute Altberesinchen genannt) wohnten vornehmlich die Arbeiter und niederen Angestellten der Eisenbahn. Mit der systematischen Bebauung des Stadtteils entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Straßen, die vorwiegend nach Städten und Gemeinden benannt wurden (Cottbuser Straße, Dresdener Straße, Görlitzer Straße, Leipziger Platz, Leipziger Straße und Peitzer Straße) sowie die Carlstraße (heutige Fürstenberger Straße) und die Tunnelstraße. In den 20er Jahren des 20. Jh. kamen die Lübbener Straße, Mixdorfer Straße, Spremberger Straße und die Züllichauer Straße (heutige Finkenheerder Straße) hinzu.

Görlitz, Stadt in Sachsen (früher Niederschlesien), an der Neiße; Textil-, feinmechanische u.a. Industrie; Berufs- und Fachschulen. Der östlich der Neiße gelegene Teil der Stadt gehört seit Ende des Zweiten Weltkrieges zu Polen.