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Georg - Friedrich - Händel - Straße

1953

Nuhnenvorstadt
15234

Dirschauer Straße, 1923

Straße in der von Martin Kießling (Kießlingplatz) geschaffenen Wohnsiedlung Paulinenhof, siehe auch: Albert-Fellert-Straße, Albert-Lortzing-Straße, Franz-Liszt-Ring, Harfenweg, Hermann-Boian-Straße, Joseph-Haydn-Straße und Peter-Tschaikowski-Ring.
Die Straßen dieser Siedlung wurden ursprünglich nach Städten der Ostmark benannt. Diese sind sämtlich unter Paulinenhof aufgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte eine Umbenennung. Mehrheitlich erhielten sie Namen von Komponisten.

Händel, Georg Friedrich, Komponist, geb. 23.02.1685 Halle (Saale), gest. 14.04.1759 London.
Händels Begabung wurde zwar zeitig erkannt, erfuhr aber väterlicherseits wenig Beachtung. Dem Vater, Georg Händel, „Leibchirurgo – von Haus aus“, schwebte eine juristische Laufbahn des Sohnes vor. Seine musikalische Ausbildung erhielt H. bei dem Hallischen Stadtorganisten F. W. Zachow. 1702 schrieb sich H. in die Listen der Studierenden der Universität Halle ein – juristische Fakultät. Im gleichen Jahr wurde dem Studiosus das Organistenamt am reformierten Dom übertragen. 1703 ging H. nach Hamburg und wirkte dort als Geiger und Cembalist an der Gänsemarktoper. 1705 war die erfolgreiche Uraufführung seiner ersten Oper. Ende 1706 bis ungefähr 1710 besuchte H. (mitunter mehrfach) die Städte Florenz, Rom, Venedig und Neapel. 1709 war die Prämiere seiner Oper „Agrippina“. 1710 wurde Hannover zu einer kurzen Zwischenstation als Hofkapellmeister. Im Laufe des Jahres 1710 wurde London – bis zu seinem Tode 1759 – zur Wahlheimat. Zu Händels Gesamtwerk zählen neben den 40 Opern und Oratorien umfangreiche Orchesterwerke – u.a. „Feuerwerksmusik“, „Wassermusik“ – sowie Chor- und chorsinfonische Werke.