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Dresdener Straße

1876

Altberesinchen
15232

Dresdnerstraße, 1876

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Marienbad in der Dresdener Straße, um 1998

Nach der Eröffnung der Bahnstrecke Berlin –Frankfurt (Oder) entstand nördlich der Müllroser Straße (seit 1879 Große Müllroser Straße), in der Nähe des neu errichteten Bahnhofs, ein neues Stadtviertel. In den zwei- bis dreigeschossigen Zweckbauten im Stadtteil Beresinchen (heute Altberesinchen genannt) wohnten vornehmlich die Arbeiter und niederen Angestellten der Eisenbahn. Mit der systematischen Bebauung des Stadtteils entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Straßen, die vorwiegend nach Städten und Gemeinden benannt wurden (Cottbuser Straße, Dresdener Straße, Görlitzer Straße, Leipziger Platz, Leipziger Straße und Peitzer Straße) sowie die Carlstraße (heutige Fürstenberger Straße) und die Tunnelstraße. In den 20er Jahren des 20. Jh. kamen die Lübbener Straße, Mixdorfer Straße, Spremberger Straße und die Züllichauer Straße (heutige Finkenheerder Straße) hinzu. Die Dresdener Straße mündet westlich in die Leipziger Straße. Als der befahrbare Straßentunnel zur Bahnhofstraße bzw. zum Bahnhofsplatz in den Jahren 1925/26 gebaut wurde, mussten dafür Häuser der Dresdener Straße bis unter ihre ursprünglichen Fundamente freigelegt und neu untermauert werden. In den früheren Kellergeschossen wurden nun Geschäfte untergebracht.

Dresden, Hauptstadt von Sachsen, beiderseits der Elbe, Technische Universität und Akademien, u.a. Hochschule für Verkehrswesen, für Musik; Museen, Dresdener Gemäldegalerie, bedeutende Theater, Philharmonie, Kreuzchor; Mikroelektronik und Informationstechnik, Feinmechanik, Elektrooptik, Maschinenbau und Bekleidungsindustrie, Druckerei- und Verlagswesen, Institut für Kernforschung Rossendorf; Verkehrsknotenpunkt. Bis zu den Bombenangriffen im Februar 1945, bei dem die gesamte Innenstadt vernichtet wurde, war Dresden eine der schönsten Großstädte. Barockbauten, Frauenkirche (Dom wird wieder aufgebaut), Zwinger (wieder hergestellt), ehemalige Katholische Hofkirche, ehemaliges königliches Schloss, Opernhaus von G. Semper (1985 neu eröffnet); weltbekannte Kunstwerke im „Grünen Gewölbe“.