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Damaschkeweg

1948

Süd
15234

Julius-Schreck-Straße, 1941
Damaschkeweg, 1922

Dieser Weg, heute Verbindungsstraße zwischen Leipziger Straße und Nuhnenstraße, wurde erst Mitte der 30er Jahre des 20. Jh. an letztere heranführt. Benannt nach Damaschke, der in Frankfurt (Oder) die Siedlungsgesellschaften und Mietergenossenschaften gründete.
Damaschke, Adolf, Sozialdemokrat, Nationalökonom, geb. 24.11.1865 Berlin, gest. 30.07.1935 Berlin.
Als Volkshochschullehrer in Berliner Arbeitervierteln hatte D. die sozialen Missstände und die Wohnungsnot kennen gelernt. Der Redakteur des „Naturarztes“ und Herausgeber des „Gesundheitskalenders“ widmete sich Fragen der Sozialhygiene und als Redakteur der Wochenschrift „Frei Land“ der Sozialpolitik. 1896 schied D. aus dem Schuldienst aus und war als freier Publizist tätig. 1898 rief D. den Bund Deutscher Bodenreformer ins Leben, dessen Vorsitzender er bis 1935 war. Hauptwerke: „Die Bodenreform“ 1902, „Geschichte der Nationalökonomie“ 1905 u.a. Seit 1889 gab er die Zeitschrift „Bodenreform“ heraus.