.

Carthausplatz

1992

Zentrum, Gubener Vorstadt
15230

Platz der Deutsch-Polnischen-Freundschaft, 1976
Platz am Carthaus oder Carthausplatz, 1931
Carthausbad, 1927
Platz am Carthause, 1885
Carthausplatz, 1876
Carthaus, 1863
Karthaus, 1848
Karthause, 1846

Frühere Bezeichnung „Platz am Carthaus“; benannt nach dem Carthäuser Kloster, welches 1396 gegründet, durch die Hussiten im Jahre 1432 zerstört, 1439 wieder hergestellt und 1539 nach seiner Aufhebung als Kloster der Universität übereignet wurde. Als Universitätsbrauerei genutzt, braute man im 18. Jh. ein hervorragendes Weizenbier. Ende des 18. Jh. brannten die Gebäude ab. 1821 entstand das „Carthausbad“ – auch „Alt-Carthaus“ – ein Ausflugs- und Gartenlokal mit Badebetrieb. Anfang des 20. Jh. bis 1945 wurde der an der „Alten Oder“ liegende Teil des Platzes als Rummel- und Zirkusplatz genutzt. Mit den Trümmern aus der Innenstadt wurde dieses Gelände aufgefüllt und die Sitztraversen des heutigen Stadions aufgeschüttet. Mit der Fertigstellung des Stadions im Jahre 1953 veränderte sich somit der Platz und er erhielt die heutige Gestalt.