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Die Straßen des seit 1969 erbauten Wohnkomplexes „Kopernikusstraße“ im Stadtteil Süd erhielten Namen von Kosmonauten oder Personen, die sich der Astronomie widmeten
(Alexej-Leonow-Straße,
Johannes-Kepler-Weg,
Juri-Gagarin-Ring,
Konstantin-Ziolkowski-Allee,
Kopernikusstraße,
Kosmonautensteig,
Pawel-Beljajew-Straße,
Valentina-Tereschkowa-Straße und
Wladimir-Komarow-Eck). Diese Straße, nördlich der
Konstantin-Ziolkowski-Allee, entstand ab 1987, der Name wurde sinnfällig angeglichen.
Bürgel, Bruno Hans, Publizist, Astronom, geb. 14.11.1875 Berlin, gest. 08.07.1948 Potsdam.
Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, blieb B. höhere Schulbildung verwehrt. Neben seiner Tätigkeit als Arbeiter in der Schuhfabrikation und Druckerei beschäftigte er sich mit astronomischen Studien und erhielt durch die Vermittlung des Astronomen Wilhelm Meyer 1895 eine Stelle als Hilfskraft an der Urania-Sternwarte in Berlin. Seit 1898 erschienen seine populärwissenschaftlichen Schriften zur Astronomie. Dem demokratischen Volksbildungsgedanken verbunden, unternahm B. zahlreiche Vortragsreisen, in denen er populäres Wissens über Astronomie, allgemeine Themen der Naturwissenschaft, kulturphilosophische und ethische Fragen behandelte. Neben seiner Autobiographie „Vom Arbeiter zum Astronomen“ (1909) gilt die populäre Himmelskunde „Aus fernen Welten“ (1910) als sein Hauptwerk.
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