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Alexej - Leonow - Straße

1976

Süd
15236

Die Straßen des seit 1969 erbauten Wohnkomplexes „Kopernikusstraße“ im Stadtteil Süd erhielten Namen von Kosmonauten oder Personen, die sich der Astronomie widmeten, hier: Alexej-Leonow-Straße. Dieses Wohngebiet wird deshalb auch „Kosmonautenviertel“ genannt. Siehe auch: Bruno-H.-Bürgel-Straße (1988), Johannes-Kepler-Weg, Juri-Gagarin-Ring, Konstantin-Ziolkowski-Allee, Kopernikusstraße, Kosmonautensteig, Pawel-Beljajew-Straße, Valentina-Tereschkowa-Straße und Wladimir-Komarow-Eck.

=> vergrößerte Ansicht / Leonow, Alexej

Leonow, Alexej, Kosmonaut, geb. 30.05.1934 Listwjanka, Altai-Region (Sibirien).
1953 wurde L. in die Tschugujewer Fliegerschule in Krementschug aufgenommen, diente in verschiedenen Einheiten der Luftstreitkräfte und studierte an der Shukowski-Ingenieur-Akademie der Luftstreitkräfte. L. war der erste Mensch, der sich im freien Weltraum außerhalb eines Raumschiffes aufhielt (18.03.1965, Raumschiff „Woschod 2“). Beim US-amerikanischen – sowjetischen Gemeinschaftsflug ASTP (Apollo-Sojus-Unternehmen) im Juli 1975 war Leonow Kommandant des sowjetischen „Sojus“-Raumfahrzeuges, das mit dem „Apollo“-Raumschiff ein Kopplungsmanöver durchführte.