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1905 |
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Gründung des ersten Stadtmuseums im so genannten Lienauhaus in
der Großen Oderstraße. Zusammenführung der Sammlungen des
Historisch-Statistischen Vereins für Heimatkunde zu Frankfurt
(O) und des Naturwissenschaftlichen Vereins des
Regierungsbezirkes Frankfurt (O) sowie wertvoller Gegenstände
aus Privatbesitz im Museum. |
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1936 |
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Umbenennung des Museums in „Oderlandmuseum“. |
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1945 |
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Zerstörung des Museumsgebäudes. Der gesamte Bestand ist
seither verschollen. |
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1956 |
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Ratsbeschluss über die Neugründung eines Museums in der
zerstörten Stadt und Zuweisung erster Räume im ehemaligen
Junkerhaus, Stresemann-Str. 11, heute C.-Ph.-E.-Bach-Straße
11. |
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15.08.1957 |
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Ernst
Walter Huth begann das Museum „mit leeren Händen und in leeren
Räumen“ in der ersten Etage aufzubauen. |
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1957 |
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Instandsetzung der Ausstellungsräume, Restaurierung der
Stuckdecken. Beginn der systematischen Sammlungstätigkeit.
Während der Wiederbebauung des Stadtkerns wird mit Hilfe der
Tiefbauarbeiter und vieler ehrenamtlicher Helfer umfangreiches
wertvolles urgeschichtliches und mittelalterliches Kulturgut
geborgen. |
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März 1959 |
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Eröffnung der Ausstellung zur „Ur- und Frühgeschichte“. |
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Mai 1962 |
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Erweiterung der ständigen Ausstellung zur Frankfurter
Stadtgeschichte durch die mittelalterliche Abteilung. |
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20.10.1962 |
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Hans
Stein (1909-1987) gründet die Konzertreihe „Konzerte auf
historischen Instrumenten“. |
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1964 |
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Der
erste Museumsführer mit Illustrationen des Frankfurter
Künstlers Rudolf Grunemann (1906-1984) erscheint. |
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1965 |
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Herausgabe des „1. Frankfurter Klavierbüchleins“ durch Renate
Stein.
Eröffnung der Ausstellung zu ausgewählten Abschnitten der
Geschichte Frankfurts im 19. und 20. Jahrhundert. |
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1968 |
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Einbau
der Wand Frankfurter Haussteine des 17. bis 19. Jh. im Foyer.
Anbringung eines Abgusses des Portals des gesprengten Großen
Collegienhauses der ehemaligen Universität Viadrina.
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Nov. 1969 |
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Beschluss des Rates der Stadt zur Umbenennung in „Museum
Viadrina“ |
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1972 |
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Gründung eines Jugendklubs gemeinsam mit der Galerie Junge
Kunst (heute Museum Junge Kunst).
Joachim Winkler wird zum Direktor des Museums berufen.
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1974 |
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Anlässlich des 75. Konzertes auf historischen
Musikinstrumenten wird das „Convivium musicum viadrianae“
unter Leitung von Hans Stein gebildet.
Veranstaltung des ersten Frankfurter
Stadtgeschichte-Kolloquiums und Beginn der Herausgabe der
„Frankfurter Beiträge zur Geschichte“. |
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1975 |
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Gründung eines Kammerchores am Museum.
Der 325.000 Besucher wird begrüßt.
Erwerb der Reka-Sammlung historischer Musikinstrumente.
Beginn der Vorführungen durch Berol Kaiser-Reka. |
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1979 |
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Eröffnung der Abteilung Frankfurter Musikgeschichte mit
Neugestaltung der Reka-Sammlung historischer Musikinstrumente
in vier Räumen. |
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1982 |
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Neueröffnung der „Ur- und Frühgeschichte des
Oder-Spree-Gebietes“.
Ausbau des Magazins in der Gartenstraße.
Eröffnung der ständigen Ausstellung 1933 bis 1945 im Gebiet
des ehemaligen Bezirkes Frankfurt (Oder). |
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März 1986 |
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Schließung der Ausstellungsräume des Museums wegen
Einsturzgefahr der Decken.
Die Konzerte auf historischen Musikinstrumenten finden in der
Sakristei der Marienkirche statt. |
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1986 / 1996 |
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Vorführungen der Reka-Sammlung im Musikkabinett. |
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1985 / 1987 |
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Archäologische Untersuchungen in 14 Baugruben der Innenstadt.
Ergrabung einer früheisenzeitlichen Siedlung in Kliestow
einschließlich eines Bestattungsplatzes mit 11 Körpergräbern.
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1987 |
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Ankauf
der Sammlung historischer Rundfunkgeräte.
Beginn der Sanierungsarbeiten am Museumsgebäude.
Herausgabe von mehreren Publikationen zur Folklore des
Odergebietes von Joachim Winkler (u.a. Der Nix mit dem Kuchen,
Bilder aus dem Volksleben des Oderbezirkes mit Illustrationen
von Günter-Wolfgang Häberlein). |
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1989 |
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Herbert Heyde veröffentlicht einen Gesamtkatalog zu den
„Historischen Musikinstrumenten der Reka-Sammlung am Museum
Viadrina“. |
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1991 |
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Dr.
Siegfried Griesa wird Direktor des Stadt- und Regionalmuseums
Viadrina.
Gründung des Vereins der Freunde und Förderer des Museums
Viadrina. |
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1992 |
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Eröffnung des Schulmuseums in der Potsdamer Straße, als
Abteilung des Museums Viadrina.
Durchführung der archäologischen Grabungen auf der Baustelle
„Sieben Raben.“ |
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1994 |
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Gedenk- und Feierstunde anlässlich der Eröffnung der
Gedenkstätte „Opfer der politischen Gewaltherrschaft“ als
Dependance des Museums. |
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1991 / 2001 |
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Wechselausstellungen des Museums Viadrina werden in der
Marienkirche und in zwei Räumen im Junkerhaus gezeigt. |
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1995 |
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Beginn
der Publikationsreihe „Frankfurter Jahrbuch“, herausgegeben
vom Museum Viadrina und dem Förderverein des Museums Viadrina. |
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1996 |
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Eröffnung der Ausstellung „Kostbarkeiten der Reka-Sammlung
historischer Musikinstrumente“ und Beginn der Reihe „Alte
Musik-Treff“ in der Konzerthalle. |
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2000 |
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Die
Sammlungen des Museums Viadria umfassen über 100 000 Objekte. |
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2001 |
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Mit
der Ausstellung „Die Viadrina – eine preußische Universität im
18. Jahrhundert“ wird anlässlich des so genannten
Preußenjahres das Erdgeschoss dem Museum Viadrina wieder zur Nutzung
übergeben. |
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2002 |
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Fusion
mit dem Museum Junge Kunst zu den „Städtischen Museen Junge
Kunst und Viadrina“.
Direktorin wird Frau Prof. Dr. Rieger-Jähner. |
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2003 |
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Wiedereröffnung des Museums Viadrina im sanierten Junkerhaus
mit einer neuen Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte.
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