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Das Polizeipräsidium
befindet sich in der ehemaligen Hornkaserne, die nach 1945 unter
anderem als
russisches Entlassungslager genutzt wurde.
Eine vom Museum Viadrina gestaltete Ausstellung und das vom Heimkehrerver-band gestiftete
Mahnmal für den Frieden, sollen an die Rückkehr von fast zwei Millionen
deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten über Frankfurt (Oder) erinnern.
Frankfurt (Oder) wurde zu Kriegsende und in den Folgejahren zu einem
gigan-tischen "Menschenumschlagplatz".
Täglich passierten Tausende von Menschen die Stadt. Das waren
sowjetische Bürger, Kriegsgefangene und ehemalige Zwangsarbeiter, die
oftmals gewaltsam in die Sowjetunion repatriiert wurden.
Über Frankfurt wurden damals ebenfalls viele Deutsche als
Kriegsgefangene oder Zivilinternierte in russische Lager
abtransportiert.
Aus dem Osten kamen vertriebene Deutsche, entlassene Kriegsgefangene und
zivilinternierte Männer, Frauen und Kinder. In Frankfurt wurden zu ihrer
Aufnahme und Unterbringung unzählige Lager und Notlazarette
eingerichtet, da viele von ihnen schwerkrank aus der Gefangenschaft
zurückkehrten und nicht transportfähig waren.
Die Ausstellung beschreibt die Situation der Stadt zur damaligen Zeit
und stellt anhand von Einzelschicksalen mit vielfältigen originalen
Exponaten, Ton- und Videoinstallationen die Geschichte der Heimkehrer
dar.
Was bedeutete es für die Angehörigen in der Heimat, für die
Heimkehrenden und für die alliierten Besatzungsbehörden in
Deutschland, den "Ansturm" von Millionen Menschen zu
bewältigen?
Wie gingen die Menschen mit den Problemen der Entfremdung und
Wiederein-gewöhnung um?
Diesen und weitern Fragen wird in der Exposition nachgegangen.
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